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HSG Göttingen tritt zum Nachholspiel in Northeim an
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12:06 17.12.2019
Michelle Rösler (l.) von der HSG Göttingen und Tanja Weitemeyer vom Northeimer HC kennen sich aus zurückliegenden Duellen gut.
Michelle Rösler (l.) von der HSG Göttingen und Tanja Weitemeyer vom Northeimer HC kennen sich aus zurückliegenden Duellen gut. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Nachsitzen müssen die Oberliga-Handballerinnen des Vorletzten HSG Göttingen. Die Spielstätte für das Nachholspiel gegen den Tabellenelften Northeimer HC musste wegen Legionellengefahr im Sanitärbereich der gesperrten BBS II-Sporthalle nach Northeim in die dortige Schuhwallhalle verlegt werden. Anpfiff ist am Mittwoch um 19 Uhr. Durch den notwendigen Tausch des Heimrechtes wird das im März 2020 vorgesehene Rückspiel in Göttingen stattfinden.

HSG-Trainer Uwe Viebrans ist sich nach bisher nur zwei Saisonsiegen der prekären Lage bewusst: „Wenn wir verlieren, dann überwintern wir auf einem Abstiegsplatz. Wir werden daher alles daran setzen, um mit einer konzentrierten Leistung zu gewinnen.“

Was die erfolgreichste HSG-Torjägerin Janina Schmieding (67 Treffer) unterstreicht: „Wir müssen mit Tempo spielen, vorn konzentriert abschließen und beweisen, dass wir von jeder Position aus torgefährlich sind. Außerdem gilt es, unsere technischen Fehler zu minimieren. Auch unsere Abwehr muss sicher stehen.“ Man dürfe sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern müsse mit Spaß an der Sache als Mannschaft auftreten, fordert die HSG-Akteurin: „Einfach an die letzten Spiele einen Haken machen und beweisen, dass wir es als Team es schaffen“, so Janina. „Wir hoffen, dass wir uns so selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen und das Jahr positiv abschließen können.“

Entspannter ist die Lage der Gastgeberinnen, die in elf Spielen bis dato fünf Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen verbuchen konnten. Herausragende Torjägerin ist dabei Tanja Weitemeier, die bisher 84 Treffer erzielt hat.

Von Ferdinand Jacksch