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HSG Plesse-Hardenberg will sich den Klassenerhalt sichern
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10:52 28.03.2019
Steht dem Oberligisten nach der Saison nicht mehr zur Verfügung: Christian Wedemeyer. Quelle: Helge Schneemann
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Nörten-Hardenberg

Das Hinspiel hat das Burgenteam noch in bester Erinnerung. Die HSG fuhr im November beim 28:24 die ersten Auswärtspunkte ein. „Es war ein hart umkämpftes Spiel“, weiß Trainer Artur Mikolajczyk noch all zu gut.

Christian Brand war damals mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer der HSG. 155 Tore stehen aktuell auf dem Konto des 37-jährigen Torjägers, der kurz vor dem Ende seiner Karriere steht. „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“, meint der zweifache Familienvater. Mit Torwart Christian Wedemeyer, der im Sommer 40 Jahre alt wird, hängt eine weitere südniedersächsische Handball-Ikone die Schuhe an den berühmten Nagel.

HSG-Kapitän Sebastian Herrig ist vor dem anstehenden Duell gegen den HV Barsinghausen einmal mehr davon überzeugt, dass „zu Hause bei uns kaum ein Gegner unschlagbar ist. Dennoch stehen wir vor einem wirklich dicken Brocken“. Der Aufsteiger hat im Kampf gegen den Abstieg nach dem jüngsten 29:27-Sieg gegen die SG Börde längst noch nicht aufgegeben.

Der 19-jährige Rechtsaußen Jan Finlay Crazius ist guter Dinge: „Wir hatten durch das spielfreie Wochenende genug Zeit, um an uns zu arbeiten, und wollen jetzt konzentriert ins Spiel gegen Barsinghausen gehen“, so Crazius: „Wenn wir die Leistungen aus dem Hinspiel wiederholen können, stehen am Ende weitere Punkte auf unserem Konto.“ Und im Falle eines Sieges gegen den direkten Konkurrenten „dürfte für uns der Klassenerhalt wohl sicher sein“, hat Trainer Artur Mikolajczk schon ausgerechnet. Bis auf den beruflich verhinderten Marlon Krebs sind bei der HSG Plesse-Hardenberg alle Spieler an Bord.

Von Ferdinand Jacksch