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GT / ET JSG Eintracht HöhBernSee geht gut vorbereitet in das Lokhallen-Turnier
JSG Eintracht HöhBernSee geht gut vorbereitet in das Lokhallen-Turnier
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13:05 27.12.2018
Gut vorbereitet und motiviert: JSG Eintracht HöhBernSee
Gut vorbereitet und motiviert: JSG Eintracht HöhBernSee Quelle: R
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Eichsfeld

16 regionale Teams gehen beim bekannten Hallenfußballturnier um den Sparkasse & VGH CUP vom 10. bis 13. Januar in der Göttinger Lokhalle an den Start. Wir stellen die Mannschaften vor. Heute: der Bezirksligist JSG Eintracht HöhBernSee.

Historie: Als JSG Eintracht HöhBernSee nimmt der Verein erstmals am Turnier teil. Zum ehemaligen Stamm der JSG, ursprünglich ein Zusammenschluss des Nachwuchses vom FC Höherberg und FC SeeBern, ist die Jugendabteilung des SV Eintracht Hahle hinzugekommen, sodass inzwischen Fußballer aus acht Ortschaften in dieser Jugendspielgemeinschaft auflaufen. 2001, 2003, 2011 und 2012 war die JSG HöhBernSee schon beim Sparkasse & VGH-CUP dabei, kam aber nie über die Vorrunde hinaus. Die höchsten Siege gab es mit 2:1 gegen SC Heiligenstadt (2001) und JSG Schoningen/Bollensen/Weser (2011), die deutlichsten Niederlagen jeweils mit 0:8 gegen Borussia Mönchengladbach (2003) und Borussia Dortmund (2011).

Aussichten: In der REWE-Gruppe bekommt es der Bezirksliga-Aufsteiger, der nach der Hinrunde einen soliden Mittelfeldplatz in der Liga belegt, aus regionaler Sicht mit einem „Klassenkameraden“ und zwei Kreisligisten zu tun. Vom JFV Rhume-Oder, einem Stammgast des Turniers, hat sich Eintracht HöhBernSee kurz vor der Winterpause noch unentschieden (1:1) getrennt und damit Selbstbewusstsein getankt. Mit dem Kreisligisten SVG Einbeck gab es im Bezirkspokal ein Aufeinandertreffen in der zweiten Runde, das die Eichsfelder Ende August mit 0:2 verloren. Vor diesem Gegner aus dem Kreis Northeim, der die Tabelle nach der Hinrunde ungeschlagen anführt und inzwischen das Bezirkspokal-Halbfinale erreicht hat, ist die JSG also gewarnt. Auch der SC Hainberg, Tabellenzweiter in der Kreisliga Göttingen-Osterode und ambitionierter Turnierteilnehmer, darf keinesfalls unterschätzt werden im Kampf um den begehrten vierten Platz, der zur Teilnahme an der Zwischenrunde berechtigt. Mit dem siebenmaligen Turnierteilnehmer FC Fulham, der bereits zweimal das Halbfinale erreicht hat, und dem 1. FSV Mainz 05 – Gesamtsieger 2010 – warten etablierte Teams auf die JSG Eintracht HöhBernSee, die Fortuna aus Düsseldorf ist dagegen zum ersten Mal in der Lokhalle dabei.

Das sagt der Trainer Phillip Nordmann: „Es kann alles passieren. Die Mannschaft hat in der Freiluftserie eine tolle Moral gezeigt. Ich hoffe, dass ihr das auch in der Halle gelingt.“ Für die Spieler sei es ein Highlight und eine tolle Erfahrung in ihrer noch jungen Fußballer-Laufbahn. „Aber sie dürfen sich auch nicht zu sehr reinsteigern“, fordert der Coach, der gemeinsam mit Matthias Jünemann für die Mannschaft verantwortlich ist, eine dosierte Motivation.

In den vergangenen Wochen hat sich das Team gezielt vorbereitetet, ein zusätzlicher Trikotsatz wurde angeschafft. Es habe Kraft- und Ausdauereinheiten in der Sporthalle oder ein Tabata-Workout im heimischen Dorfgemeinschaftshaus gegeben. „Das habe ich auch mitgemacht und konnte mich am morgen danach kaum bewegen“, gibt Nordmann zu. Hinzu kamen Trainingseinheiten im Ballhaus in Reinhausen, zuletzt gemeinsam mit dem JFV West Göttingen. „Damit alle mal sehen konnten, was sie noch draufpacken müssen.“ In Bilshausen wird der Jacobi-Junior-Cup am 27. Dezember gespielt, danach folgen noch weitere Trainingseinheiten, in denen sich das junge Team weiter gezielt auf das Turnier vorbereitet.

Das sagt die Redaktion: In dieser Gruppe gibt es keine leichten Gegner, auch die beiden Kreisligisten haben viel Qualität. Die JSG Eintracht HöhBernSee kann in jedem Fall ein Wörtchen um Platz vier mitreden, wenn sie jeden Gegner ernst nimmt. Wichtig ist es, schnell die Nervosität vor dem Turnier und der Kulisse abzulegen und auch gegenüber den großen Namen nicht allzu viel Respekt zu zeigen.

Von Kathrin Lienig