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BG Göttingen BG Göttingen tritt ohne Will Rayman gegen Rasta Vechta an
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BG Göttingen tritt ohne Will Rayman gegen Rasta Vechta an

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17:17 21.01.2021
Roel Moors zwischen seinen beiden treffsichersten Spielern Tai Odiase (l.) und Luke Nelson.
Roel Moors zwischen seinen beiden treffsichersten Spielern Tai Odiase (l.) und Luke Nelson. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Noch ohne Verstärkung auf der Point-Guard-Position, dafür aber mit einem Verletzten – so stellt sich die personelle Situation des Basketball-Bundesligisten BG Göttingen vor dem Kellerduell gegen Rasta Vechta am Freitag um 19 Uhr in der Sparkassen-Arena dar. Will Rayman war schon vor dem Spiel gegen Ulm umgenickt, wollte aber unbedingt spielen. Am Dienstag erwischte es den Amerikaner erneut, sodass er für die Partie gegen Vechta keinesfalls zur Verfügung steht. „Das ist eine typische Basketball-Verletzung, die braucht jetzt ein paar Tage Pause“, sagt BG-Headcoach Roel Moors. Auf die Nachverpflichtung eines Point-Guards als Gutiérrez-Ersatz angesprochen, konnte der Belgier am Donnerstagnachmittag noch keinen Vollzug melden. „Ich hoffe auf eine Unterschrift am Freitag“, sagt er.

Seit Mittwoch trainieren die Veilchen auf dem Spielparkett in der Sparkassen-Arena, das im Moment nicht abgebaut werden muss, weil dort weder Vereins- noch Schulsport stattfindet. „Wir konnten bislang wenig dort trainieren. Es ist schon gut, ein paar Tage vor dem Spiel die Wettkampfhalle zu nutzen“, sagt Moors.

Mit Vechta kommt eine Mannschaft, die mit elf Niederlagen in die Saison gestartet ist, zuletzt dann aber zwei Mal gewinnen konnten. Die Gäste werden den in dieser Woche auslaufenden Try-Out-Vertrag von Ike Iroegbu (25) nicht bis Saisonende verlängern. Der nigerianische Nationalspieler war Mitte Dezember aufgrund großer Verletzungssorgen im Vechtaer Backcourt nachverpflichtet worden. Mittlerweile hat sich die Personalsituation im Team von Headcoach Thomas Päch so entspannt, dass auf eine Weiterverpflichtung des Guards verzichtet wird. „Ich rechne mit einem Gegner, der sich in einem guten Rhythmus befindet und eine positive Stimmung mitbringen wird. Aber wir schauen nicht auf deren Situation. Unser Niveau zählt“, sagt Moors, der noch mehr Intensität von seinen Spielern verlangt – vor allem in der Defensive. „Das ist der einzige Weg zum Erfolg. Wir brauchen mehr Transition und damit aber auch mehr Stopps in der Defensive.“

Das ist gleichbedeutend mit besserer Arbeit im Rebound. Hier müsse der erfahrene, an den Brettern sehr starke Dennis Clifford beispielsweise ausgebremst werden. „Aber auch Josh Young wird immer besser“, warnt Moors seine Spieler vor dem Amerikaner, der neben Clifford die meisten Spielanteile hat und durchschnittlich zweistellig (11,0 Punkte) trifft. Und auch für seinen Landsmann Jean Salumu wird Moors die BG-Spieler sensibilisieren. Der 30-Jährige ist nämlich der treffsicherste Vechtaer Spieler bislang, kam zuletzt gegen Gießen auf 26 Punkte.

Von Kathrin Lienig