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BG Göttingen BG Göttingen vor Kellerduell gegen Medi Bayreuth
Sportbuzzer BG Göttingen BG Göttingen vor Kellerduell gegen Medi Bayreuth
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17:05 29.12.2015
Von Michael Geisendorf
Spektakuläre Dunks wie hier von Shane Edwards kompensieren nicht die Abschlussschwäche der Veilchen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe um 20.30 Uhr in der Bayreuther Oberfrankenhalle die leichtere zu sein, treffen dort doch die beiden angriffsschwächsten Teams der Liga aufeinander. Die Veilchen, Schlusslicht in dieser Kategorie, haben in 15 Spielen 1085 Punkte (Schnitt 72,3) erzielt, Medi Bayreuth 1092 (72,8). Allerdings haben die von Michael Koch trainierten Oberfranken zwei Siege mehr errungen als die erst dreimal erfolgreichen Göttinger, die durch die 63:67-Heimniederlage gegen Braunschweig auf den vorletzten Platz zurückgefallen sind.

Darüber hinaus  hat sich der Tabellenvierzehnte als recht heimstark erwiesen und vier seiner sieben Partien vor eigener Kulisse für sich entschieden – unter anderem gegen die Playoff-Kandidaten Oldenburg (87:82) und Frankfurt (82:69). Während bei der BG mit Khalid El-Amin (16,3), Harper Kamp (13,9) und Shane Edwards (12,3) drei Akteure zweistellig punkten, sind es bei Bayreuth vier, die sich offenbar von der Atmosphäre in der Oberfrankenhalle besonders inspirieren lassen. Effektivster Spieler ist Point Guard Jake Odum mit 13,2 Punkten, 4,7 Rebounds und 6,5 Assists im Schnitt. Erfolgreichster Werfer ist John Flowers (15,0), gefolgt von Kenneth Horton (13,5) und Jeffrey Xavier (11,9).

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Während Spieler und Fans der BG in Bayreuth auf den zweiten Auswärtssieg hoffen, gibt sich Coach Johan Roijakkers alle Mühe, keinen Optimismus aufkommen zu lassen. „Man hat immer eine Chance zu gewinnen, ich kann von meinem Team aber nicht mehr erwarten, als es gegen Braunschweig gezeigt hat. Wir waren stark in der Verteidigung und beim Rebound, in der Offense ist zurzeit nicht mehr drin“, stellte er mit Blick auf die Trefferquote von 32 Prozent klar. „Für mich ist nicht das Ergebnis wichtig, sondern dass wir unser bestmögliches Spiel abliefern“, fügte er hinzu. Er nahm den offensiv schwachen Terrell Everett in Schutz („Er macht acht Punkte im Schnitt, genauso viel wie bei Artland“) und die Kritik an David Godbolds Offensivleistung zurück, die er nach dem Braunschweig-Spiel geäußert hatte: „David macht seine Sache gut. Ich bin mit ihm sehr zufrieden.“