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BG Göttingen „Freundschaft muss ruhen“
Sportbuzzer BG Göttingen „Freundschaft muss ruhen“
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19:03 23.02.2017
Von Mark Bambey
Die Bremerhavener spielen in Tiefblau Quelle: spf
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Göttingen

Es gab zwischen Bremerhaven und Göttingen schon brisantere Duelle als das des Tabellenzwölften beim 13. Unvergessen ist die Playoff-Viertelfinal-Serie 2009/10, als die Veilchen im fünften Spiel trotz Lokhallen-Vorteil an den Eisbären scheiterten. Im Fokus steht das Duell der Veilchen mit ihrem Ex-Topscorer und Aufstiegshelden Harper Kamp. Der Innenspieler kommt mit dem rauen Klima an der Nordseeküste prächtig zu recht. Mit durchschnittlich 12,1 Punkten und 4,1 Rebounds ist der US-Amerikaner neben den Aufbauspielern Quincy Diggs (13,4 Punkte) und Jordan Hulls (12,5) der beste Punktesammler.

Harper ist ein sehr smarter Spieler. Ich war mir sicher, dass er sich in Bremerhaven durchsetzen wird. Es macht nach wie vor Spaß, ihm beim Spielen zuzusehen“, sagt BG-Trainer Johan Roijakkers. In Bremerhaven hat er allerdings eine nicht ganz so gewichtige Rolle im Team wie bei den Veilchen. Zudem agiert Kamp in Bremerhaven oftmals weit außerhalb der Zone, nimmt sogar recht viele Drei-Punkt-Würfe. „Harper ist ein ordentlicher Distanzschütze. Unser Team war mit sehr guten Drei-Punkt-Schützen aufgestellt, sodass es nicht nötig war, Harper von dort Würfe nehmen zu lassen“, sagt Roijakkers.

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Nach drei Niederlagen in Serie wollen die Bremerhavener unbedingt den fünften Heimsieg und somit die Revanche für die Hinspielniederlage. Kamp betont: „Auf dem Spielfeld muss die Freundschaft ruhen. Wir wollen uns für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.“ Den meisten Kontakt hat Kamp noch mit Alex Ruoff und Dominik Spohr. Erweitert um Ex-Veilchen Nick Livas verbrachten sie im Sommer ein paar gemeinsame Tage in den USA.

Im Vergleich zum 76:66-Hinspielsieg der BG hat es im Eisbären-Kader einige Veränderungen gegeben. Der Langzeitverletzte David Brembly steht wieder auf dem Parkett. Zudem lotste Headcoach Sebastian Machowski Nemanja Aleksandrov an die Nordseeküste. Wieder einsatzbereit ist Hulls. Der Aufbauspieler fehlte beim 66:106 gegen Ulm. Er war zur Geburt seines Sohnes in die Heimat gereist. bam