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BG Göttingen Erinnerungen an BG-Sternstunde werden wach
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18:41 18.09.2009
Freuen sich auf das Kräftemessen mit dem MBC: Teammanager Jan Schiecke, Headcoach John Patrick, Co-Trainer Sefan Mienack, Taj Finger, jason Boone, Chris McNaughton, Wolfgang Gieler, Brandon Thomas, Chris Oliver, Robert Kulawick (stehend v.l.); Cody Töpper, Taylor Rochestie, John Little, Ben Jacobson, Chester Frazier, Tobias Welzel.
Freuen sich auf das Kräftemessen mit dem MBC: Teammanager Jan Schiecke, Headcoach John Patrick, Co-Trainer Sefan Mienack, Taj Finger, jason Boone, Chris McNaughton, Wolfgang Gieler, Brandon Thomas, Chris Oliver, Robert Kulawick (stehend v.l.); Cody Töpper, Taylor Rochestie, John Little, Ben Jacobson, Chester Frazier, Tobias Welzel. Quelle: Pförtner
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Spannend ging es auch im sechsten Testspiel der Veilchen zu. Beim Pro-A-Zweitligisten Bayern München benötigten sie zwei Verlängerungen, um mit 103:100 das Parkett als Sieger zu verlassen.
Für die Spieler des aktuellen Göttinger Kaders ist das morgige Kräftemessen mit dem MBC wohl ein Vorbereitungsspiel wie jedes andere. Einzig Headcoach John Patrick ist aus dem BG-Team übrig geblieben, das am 24. März 2007 durch Babis Douloudis‘ Wahnsinnsdreier mit der Schlusssirene fünf Spieltage vor Saisonende Zweitliga-Meisterschaft und BBL-Aufstieg perfekt machte und die Godehardhalle in ein Tollhaus verwandelte. Ebenso kennen Trainer und Akteure des im sachsen-anhaltinischen Weißenfels ansässigen MBC das denkwürdige Ereignis nur vom Hörensagen. Der in Göttingen geborene Headcoach Björn Harmsen – mit Science City Jena in der gleichen Saison wie die BG in die BBL auf-, allerdings sofort wieder abgestiegen – übernahm die Wölfe zu Beginn der vorigen Saison und schaffte mit ihnen den Sprung in die Erstklassigkeit, auf den die Weißenfelser seit dem Zwangsabstieg 2005 wegen Insolvenz sehnlichst warten.
Nur vier Spieler noch dabei
Aus dem Aufstiegskader um den früheren Göttinger Jorge Schmidt (jetzt Würzburg) sind nur Bernard, Leutloff, Diestelhorst und Gilbert geblieben. Von den acht Zugängen muss die MEG vor allem auf die US-Flügelspieler Elliot, Dagunduro und Stucki achten sowie auf den Spielmacher des georgischen Nationalteams, Gamqrelidze. Beim Sharp-Cup in Bayreuth belegte der MBC hinter dem deutschen Vizemeister aus Bonn und den Giants Düsseldorf Rang drei. Im kleinen Finale gegen Gastgeber punkteten beim 69:67-Sieg Elliott (17) und Leutloff (13) am besten.
Bayern München – MEG 100:103 (90:90, 74:74, 35:44). In München traf das Patrick-Team auf eine ganz andere Bayern-Mannschaft als beim souveränen 87:63-Sieg in der FKG-Halle. Allerdings steckten den Veilchen auch merklich die Anstrengungen der letzten Woche mit vier Spielen und kräftezehrendem Trainingslager im Elbsandsteingebirge in den Knochen. Nach schleppendem Beginn schienen die Gäste die Partie im zweiten Viertel in den Griff zu bekommen, doch die Bayern kämpften sich wieder heran und bis zum Ende der zweiten Verlängerung gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem glücklicheren Ende für die Veilchen. – MEG: Kulawick (16), Rochestie (15), McNaughton (17), Little (3), Jacobson (18), Frazier (5), Thomas (1), Boone (4), Oliver (24), Finger, Gieler, Töpper.

Ein Video über das MEG-Team sowie ein Interview mit Trainer John Patrick gibt es hier.

Von Michael Geisendorf