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BG Göttingen Frankfurt legt Protest ein
Sportbuzzer BG Göttingen Frankfurt legt Protest ein
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21:14 11.03.2012
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Berlin

Aufsteiger Baskets Würzburg erteilte den Baskets Oldenburg eine deutliche 69:42-Lektion und festigte damit Rang fünf. Im Team von Trainer John Patrick trafen neben Harris (11) die Ex-Göttinger John Little (11), Chester Frazier (9) und Jason Boone (8) am besten. Schwer tat sich indes Alba Berlin. Vor 11     000 Zuschauern in der o2-World kam der Tabellendritte gegen die Skyliners Frankfurt zum glücklichen 70:66-Sieg nach Verlängerung, gegen den die Hessen allerdings Protest einlegten.

Der Zorn von Frankfurts Coach Muli Katzurin und der kompletten Skyliners-Belegschaft richtete sich gegen die Unparteiischen, weil diese in der Verlängerung beim Stand von 66:68 zunächst auf Freiwürfe für Frankfurts Center Jermareo Davidson, dann aber auf Ballbesitz für Alba entschieden hatten. 45 Minuten lang verlangten die von Katzurin optimal eingestellten Frankfurter dem Titelkandidaten alles ab, hatten in der regulären Spielzeit sogar die Chance zum Sieg. Doch Jimmy McKinney vergab den letzten Angriff.

Dass die Hessen mit dem Protest Erfolg haben, ist eher unwahrscheinlich. In einem vergleichbaren Fall war ein Protest der Baskets Würzburg gegen die Wertung der 78:80-Niederlage in Frankfurt abgelehnt worden. Die BBL verwies damals auf die Gültigkeit der Tatsachenentscheidung. BBL-Spielleiter Dirk Horstmann wird sich jetzt mit dem Fall beschäftigen. Bei Alba sieht man dem gelassen entgegen. „Ein Protest ist lächerlich, ich wüsste nicht warum“, sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. Neben den Hauptstädtern feierte auch Bayern München (71:64 in

Ludwigsburg) einen Favoritensieg. Aufhorchen ließ der 85:66-Kantersieg der Baskets Bonn bei den Eisbären Bremerhaven. Im Tabellenkeller machte Bayreuth mit 68:49 gegen Trier den wohl entscheidenden Schritt zum Klassenverbleib.

dpa/mig