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BG Göttingen Höllen-Job gegen Frankfurter Minimal-Rotation
Sportbuzzer BG Göttingen Höllen-Job gegen Frankfurter Minimal-Rotation
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06:18 16.03.2012
Von Michael Geisendorf
Knallharter Verteidiger: Paris Horne (vorn) versucht am Frankfurter Jimmy McKinney vorbeizukommen.
Knallharter Verteidiger: Paris Horne (vorn) versucht am Frankfurter Jimmy McKinney vorbeizukommen. Quelle: SPF
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An die Möglichkeit einer solchen Konstellation glaubt im BG-Lager allerdings niemand ernsthaft. Dort hat man sich mit dem Abstieg abgefunden und setzt sich kleinere Ziele. „Wir wollen endlich mal wieder gewinnen“, formuliert Sportdirektor und Co-Trainer Jan Schiecke die Sehnsucht von Spielern und Trainern.

Es wäre aber eine Riesenüberraschung, wenn die BG ihre seit 14 Spielen andauernde Negativserie ausgerechnet bei den zuletzt immer stärker gewordenen Skyliners stoppen könnte. Der Dritte der Saison 2010/11, der die Veilchen nach zwei Hauptrundensiegen glatt mit 3:0 aus dem Playoff-Viertelfinale geworfen hatte, ist zwar ähnlich schlecht in die laufende Serie gestartet wie die Göttinger. Allerdings hat sich die Mannschaft des israelischen Trainerfuchses Muli Katzurin nach sieben Niederlagen in Folge wieder gefangen, den Ausfall ihres seit vier Monaten wegen einer schweren Knieverletzung pausierenden Topscorers Justin Gray kompensiert und sich aus der Abstiegszone an die Playoff-Plätze herangekämpft. Zuletzt ließen die Frankfurter durch Siege gegen Bayern München (68:49) und Tabellenführer Bamberg (76:68) aufhorchen. Die umstrittene 66:70-Niederlage nach Verlängerung bei Alba Berlin am vergangenen Wochenende hat sie zwar auf den elften Platz zurückgeworfen. Bei vier Punkten Rückstand auf Rang sieben und acht ist der Playoff-Einzug aber weiterhin möglich.

„Frankfurt spielt mit einer sehr kleinen Rotation, setzt seinen Game-Plan aber 40 Minuten konsequent um, was uns einfach nicht gelingen will, und macht in der Defensive einen richtig guten Job“, berichtet Schiecke. Beim 78:65-Hinspielsieg in Göttingen setzte Katzurin lediglich sechs Akteure ein, von denen drei durchspielten. Der Treffsicherheit von McKinney (21), Davidson (18), Burtschi (17) und Herber (16) konnte auf BG-Seite nur Raymond Sykes (24) Paroli bieten. Um den 2,08-Meter-Center Davidson zu stoppen braucht die BG neben Sykes und Darrel Tucker einen Sean Evans in Topform. Evans hatte sich am vorigen Freitag in Quakenbrück ein heftiges Wortgefecht mit Coach Michael Meeks geliefert und durfte lediglich 1:27 Minuten mitspielen. Die Differenzen seien aber ausgeräumt, versichert Schiecke, so dass einem längeren Einsatz von Evans nichts im Wege stehe.

Vom Spiel der BG bei den Skyliners berichtet das Tageblatt-Team wie gewohnt live im Internet. Hier finden Sie Analysen, Hintergrund-Informationen, Spielszenen und zahlreiche Fotos.

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