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BG Göttingen Krombacher-Pokal: BG Göttingen testet Erstligisten
Sportbuzzer BG Göttingen Krombacher-Pokal: BG Göttingen testet Erstligisten
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22:40 06.09.2013
Von Mark Bambey
Sonnabend erstmals im Veilchen-Dress: BG-Neuzugang Alex Ruoff. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Am Sonntag winkt den Göttingern ein Vergleich mit der stärksten Sportmarke Deutschlands – dem FC Bayern München. Das Team von Ex-Nationaltrainer Svetislav Pesic spielt heute um 19.30 Uhr gegen die Telekom Baskets Bonn. Die jeweiligen Sieger ermitteln am Sonntag um 16.30 Uhr im Finale den Sieger der Krombacher-Challenge, die Verlierer stehen sich um 14 Uhr im Duell um Platz drei gegenüber. 

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir für dieses wirklich topbesetzte Turnier eingeladen worden sind. Ich liebe es, gegen Top-Teams zu testen“, sagt BG-Cheftrainer Johan Roijakkers. Allerdings relativiert er auch die Erwartungen: „Es darf sicherlich niemand Siege von uns erwarten, denn mit Alex Ruoff haben wir einen Akteur, der erst einmal mit uns trainiert hat im Team.

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Auch Harper Kamp ist noch nicht lange im Mannschaftstraining. Im Fokus bei uns stehen noch immer das gegenseitige Kennenlernen und die verschiedenen Spielsysteme.“

Gemeinsamer Lunch mit Roijakkers

Shooting Guard Ruoff und Center Kamp werden in Hagen ihre ersten Partien im Veilchen-Dress absolvieren. Transfer-Sensation Ruoff ist am gestrigen Freitagmorgen auf dem Frankfurter Flughafen gelandet.

Mit ein wenig Verzögerung ging es dann nach Göttingen: „Alex’ Flug war ein wenig überpünktlich. So musste er noch ein Weilchen warten, bis er seinen Hund abholen konnte. Dann ging es aber schnell nach Göttingen“, sagt BG-Geschäftsführerin Anna Jäger.

Nach bestandenem Fitness-Check und medizinischen Untersuchungen stand ein gemeinsamer Lunch mit Roijakkers an, ehe um 17.15 Uhr das erste gemeinsame Training in der S-Arena absolviert wurde.

Für gleich zwei Veilchen bedeutet das Testwochenende in Hagen eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Phoenix war der erste Arbeitgeber von BG-Geschäftsführerin Jäger. Dominik Spohr stammt sogar gebürtig aus Hagen, durchlief das komplette Nachwuchsprogramm der Westfalen und stieg mit ihnen in die BBL auf.

Keine Vorfreude bei Spohr

„Ich kehre gern in die Enervie-Arena zurück und freue mich auf das Wochenende und viele Gespräche. Es ist schon etwas Besonderes, denn dass ich als Geschäftsführerin zurückkehre, war nicht so zu erwarten“, sagt Jäger.

Bei Spohr ist von Vorfreude hingegen nichts zu spüren. Das liegt aber nicht daran, dass ihm Hagen nichts mehr bedeutet, sondern ist ausschließlich dem Frust geschuldet, dass er verletzungsbedingt nicht spielen kann.

„Ich habe mich extrem auf das Turnier in Hagen gefreut, dementsprechend schlecht ist mein Gemütszustand nach der Verletzung. Ich bin täglich bei der Physiotherapie und hoffe, in zwei Wochen fit zu sein“, so Spohr.