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MHP Riesen Ludwigsburg haben den Fuß schon in der Tür

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11:19 18.06.2020
Teyvon Myers (r.) von den MHP Riesen Ludwigsburg und Paul Zipser vom FC Bayern München haben sich im Viertelfinal-Hinspiel nichts geschenkt. Quelle: dpa
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München

Der FC Bayern Basketball will sich von der Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel des Meisterturniers und dem drohenden frühen Aus in den Playoffs nicht verunsichern lassen. Die Münchner verloren am Mittwochabend gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 83:87 und müssen damit das zweite Duell am Freitag mit mindestens fünf Punkten Vorsprung gewinnen, um den dritten Meistertitel in Serie nicht früh zu verspielen. „Ich glaube, wir haben eine Chance. Vier Punkte Differenz ist gar nichts“, sagte Bayerns Center Leon Radosevic trotzig. „Das war nur eine Halbzeit, am Freitag kommt die zweite.“

„An guten Sachen hochziehen“

Gegen die formstarken und hartnäckigen Baden-Württemberger hatte der Turnier-Gastgeber in München zwischenzeitlich mit elf Punkten geführt – den Vorsprung aber durch Ballverluste und eine schlampige Defensive wieder hergegeben. Um in weniger als 48 Stunden das Duell noch zu drehen, sei nun viel physische und psychische Regeneration nötig, meinte Marco Pesic. „Es gibt nicht viel Zeit, zu hadern und zu viel zu analysieren. Man muss sich an den guten Sachen hochziehen, da waren heute genug da“, sagte der Bayern-Geschäftsführer. Anders als phasenweise in der Vorrunde motivierte sich das Team etwa immer wieder von der Bank, darüber hinaus überzeugte Kapitän und Antreiber Danilo Barthel als Topscorer mit 20 Punkten.

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Die Ludwigsburger mahnen indes, den Vorsprung nicht überzubewerten. „Wir müssen weiter kämpfen“, unterstrich Hans Brase, der mit 18 Punkten der beste Werfer der MHP Riesen war. Chefcoach John Patrick sagte vor dem zweiten Duell am Freitag um 16.30 Uhr: „Ich bin stolz, dass wir nicht aufgegeben und eine super Moral gezeigt haben. In zwei Tagen müssen wir den Job zu Ende bringen.“

Osetkowski Topscorer bei Ulm

Zu Ende gebracht hat es dagegen (fast) schon ratiopharm Ulm. Im zweiten Viertelfinale beherrschte die Mannschaft von Jaka Lakovic die Frankfurt Skyliners nach Belieben und setzte sich deutlich mit 101:61 durch. Dylan Osetkowski war mit 18 Punkten bester Ulmer Werfer. Mit einem 41-Punkte-Vorsprung der Hessen im Viertelfinal-Rückspiel dieser beiden Mannschaft am Freitag um 20.30 Uhr ist kaum zu rechnen.

Von dpa

17.06.2020
16.06.2020
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