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BG Göttingen Oldenburg kann nur noch auf ein Wunder gegen Alba Berlin hoffen
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Oldenburg kann nur noch auf ein Wunder gegen Alba Berlin hoffen

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12:14 23.06.2020
Oldenburgs Rasid Mahalbasic und Berlins Luke Sikma (r.) standen sich im Halbfinal-Hinspiel in München in einem ungleichen Duell gegenüber. Quelle: imago-images
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München

Nach der Hinspiel-Lehrstunde durch Alba Berlin wollten sich die EWE Baskets Oldenburg keine Illusionen mehr machen. Durch den 92:63-Erfolg darf der Hauptstadtclub auf der Jagd nach der ersehnten neunten deutschen Basketball-Meisterschaft im Gegensatz zu den Niedersachsen fest mit dem Finale planen. „Ich glaube nicht mehr an Wunder“, sagte Oldenburgs Geschäftsführer Hermann Schüller der Deutschen Presse-Agentur. „Schnellere Hände, schnellere Beine – das war ausschlaggebend. Die Dreier haben uns aus dem Spiel genommen, es war eine Katastrophe.“

Müdigkeit gnadenlos ausgenutzt

Nicht nur dass die Oldenburger lediglich zwei von 22 Wurfversuchen aus der Distanz trafen, ließ das erste Halbfinale am Montagabend in München zur einseitigen Angelegenheit werden. Mit seinem jüngeren und auch tiefer besetzten Team nutzte Alba die Müdigkeit des Gegners im siebten Turnierspiel gnadenlos aus. „Wir haben heute wirklich herausragend gespielt“, schwärmte Berlins Manager Marco Baldi. „Ich will keine Geschichten erzählen, was im Sport alles passieren kann. Es kann alles passieren, aber wir haben alles in der Hand.“

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Aufbauspieler Peyton Siva überzeugte für Berlin erneut mit 19 Punkten, der Schwede Marcus Eriksson versenkte fünf Dreier und Luke Sikma legte mit elf Punkten sowie zehn Rebounds ein Double-Double auf. Derzeit spricht vieles dafür, dass im dritten Jahr unter Trainer Aito Garcia Reneses die Ära des Spaniers in Berlin nach dem Pokalsieg vor gut vier Monaten nun mit dem Meistertitel vorerst gekrönt werden kann.

Gesicht im Rückspiel bewahren

Wie Oldenburgs Clubchef wollte auch Center Rasid Mahalbasic nicht mehr über eine minimale Finalchance nachdenken. „Wir kommen her, spielen unsere Partie, hoffen dass wir unser Gesicht bewahren, bedanken uns bei der BBL und fahren nach Hause“, sagte der Österreicher mit Blick auf das zweite Duell am Mittwochabend (20.30 Uhr).

Von dpa

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