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BG Göttingen Sorgenkind Roberto Mafra ist in guten Händen
Sportbuzzer BG Göttingen Sorgenkind Roberto Mafra ist in guten Händen
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18:19 24.08.2011
Lernt gerade in intensiven Trainingseinheiten seine neuen Mitspieler kennen: Louis Dale stand schon in der vergangenen Saison für die BG Göttingen auf dem Parkett.
Lernt gerade in intensiven Trainingseinheiten seine neuen Mitspieler kennen: Louis Dale stand schon in der vergangenen Saison für die BG Göttingen auf dem Parkett. Quelle: Pförtner
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Momentan steht eher die Termin-Koordination im Vordergrund („Der bisherige Ablauf funktioniert ausgezeichnet“), wenngleich es sich der „Workaholic“ nicht nehmen lässt, so oft es geht beim zweimal täglichen Training in der neuen Sparkassen-Arena zu verweilen.
Integriert in die Einheiten ist ein Fitness-Programm, dass die Profis gemeinsam mit Athletiktrainer Stefan Adler absolvieren. „Im athletischen Bereich wird sehr intensiv gearbeitet, um die Spieler perfekt auf unseren druckvollen Spielstil vorzubereiten. Gleichzeitig passen wir auf, dass es nicht zu viel des Guten wird“, informiert der 30-jährige Schiecke.

Noch keine öffentlichen Ergebnisse liegen vom am Montag absolvierten Fitnesstest vor. Ein Blick ins Training der neuen Heimspielstätte der Veilchen am Schützenplatz verrät jedoch schnell, dass der Brasilianer Roberto Mafra weiterhin das Sorgenkind ist. Den 25-Jährigen plagt noch immer eine langwierige Knieverletzung, die ihm die Teilnahme an Fitnesstest und Teamtraining bisher verweigerte. Ob Sportdirektor Schiecke deshalb nochmals auf dem Spielermarkt tätig wird, lässt er sich nicht entlocken. „Wir haben Vertrauen in unsere medizinische Abteilung und in Roberto. Er ist in guten Händen.“ Die restlichen „Veilchen“ vermitteln hingegen einen äußerst fitten Eindruck, wobei vor allem Kwadzo Ahelegbe nur so vor Power strotzt.

Ausgeweitet wird das Nachwuchskonzept der BG, indem vier Youngster regelmäßig am Training des Bundesligisten teilnehmen. Greg Onwuegbuzie (Jahrgang 93), David Markert, Johann Wiebold (beide 94) sowie Aaron Donkor (95) besetzen die Kaderplätze 13 bis 16. Fällt ein Stammakteur für ein Spiel aus, würde einer der jungen Spieler als zwölfter Mann auf die Bank nachrücken. Das Quartett geht in der NBBL für das Basketball-Team (BBT) Göttingen und für den Regionalligisten ASC 46 auf Punktejagd. „Ich bin froh über diese Chance und versuche sie bestens zu nutzen“, betont der 1,93-Meter große Guard Onwuegbuzie.

„Dieser Kader ist aber nicht in Stein gemeißelt. Entscheidend in der Auswahl der Jugendspieler sind deren Präsentation und Entwicklung. So kann es gut sein, dass ein anderer Spieler aus dem NBBL-Kader, dessen Entwicklung sehr positiv verläuft, noch zum Team dazustößt“, erläutert Schiecke.

Von Rupert Fabig