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BG Göttingen Spektakel unter den Körben garantiert
Sportbuzzer BG Göttingen Spektakel unter den Körben garantiert
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13:20 23.11.2016
Von Kathrin Lienig
Ist geblieben: Cameron Wells (r./hier gegen Terrell Everett in der Vorsaison) führt die 46ers als Kapitän an.foto: CR
Ist geblieben: Cameron Wells (r./hier gegen Terrell Everett in der Vorsaison) führt die 46ers als Kapitän an. Quelle: Alciro Theodoro da Silva
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Göttingen

Der hessische Traditionsklub verpasste in der vergangenen Saison nur knapp den Einzug in die Playoffs. „Leider konnten wir unsere tolle Saison nicht vergolden“, sagt Headcoach Denis Wucherer, der erneut mit einem recht schmalen Etat auskommen muss. Folge der guten Leistungen war die Abwanderung von Leistungsträgern zu finanziell besser ausgestatteten Konkurrenten.

Dass sich das neue Team aber schneller als erhofft gefunden hat, zeigt die bisherige Statistik. Fünf Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber. Allerdings gelangen die Erfolge ausschließlich gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter dem fünffachen Deutschen Meister der 60er- und 70er-Jahre liegen. Zuletzt bejubelten die 46ers den ersten Derbysieg nach 14 Jahren Durststrecke gegen die Fraport Skyliners. Damit kommt es am Freitag zu einem Duell der beiden letzten Frankfurt-Bezwinger.

Die Veilchen könnten ihre Erfolgsserie gegen Gießen auf vier Siege in Folge ausbauen - doch einfach wird das gegen die 46ers nicht. Das hängt unter anderem mit Cameron Wells zusammen, dem mit durchschnittlich 16,4 Punkten siebtbesten Shooter der Liga. Wells gehört zu jenen Akteuren, die den 46ers die Treue gehalten haben. Neu sind dagegen Center Justin Sears und Small Forward Thomas Scrubb, die mit im Durchschnitt 6,3 und 6,2 Rebounds ebenfalls weit oben in der BBL-Bestenliste dieser Saison rangieren. Einen prominenten Namen trägt Neuzugang Marco Völler, Sohn von Fußball-Legende Rudi.

Vor der Saison hatte es für die BG in Gießen eine 70:94-Testspielniederlage gegeben. Der Respekt von Trainer Johan Roijakkers ist nach wie vor groß: „Gießen hat zusammen mit Bamberg und München das am tiefsten besetzte Team“, sagt er vor dem Vergleich zweier Mannschaften, die als Spezialisten für Offensiv-Rebounds jede Menge Spektakel unter den Körben versprechen.kal/war