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Fußball aus aller Welt HSC kehrt nach elf Jahren in die Fußball-Landesliga zurück
Sportbuzzer Fußball Fußball aus aller Welt HSC kehrt nach elf Jahren in die Fußball-Landesliga zurück
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09:00 06.05.2013
„Es wurde Zeit“: HSC-Aufstiegstrainer Rainer Behrends wird von seinen Spielern auf Händen getragen. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Hannover

Der glatte 6:1-Sieg über den Aufsteiger Borussia Hannover bedeutete für den HSC bereits vier Spieltage vor Saisonschluss endgültig die Meisterschaft in der Bezirksliga 2, die im Grunde genommen bereits seit einer Woche durch das um 43 Tore bessere Torverhältnis gegenüber dem ärgsten Verfolger TSV Stelingen feststand.

Vor 300 Zuschauern hatte der HSC bereits nach einer Viertelstunde durch zwei Tore von Martin Murawski (4. Minute) und Naser Capric (13.) die Weichen auf Sieg gestellt, wobei Borussen-Torhüter Jan-Patrick Neumann jeweils nicht gut aussah. Noch vor der Pause ließ Maik Bode (40.) das 3:0 folgen. Das Toreschießen setzte sich auch in der 2. Halbzeit fort. Florian Toussaint (47.) und Capric (52.) erhöhten auf 5:0, bevor Artur Zielke sieben Minuten vor dem Abpfiff mit dem 6:0 das halbe Dutzend voll machte. In der 85. Minute gelang Ali Dagdas für die Borussen mit einem Elfmeter noch der Treffer zum 1:6-Endstand – zudem sah HSC-Abwehrspieler Vaith Erdem für das Foulspiel die Rote Karte.

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„Es wurde Zeit, dass wir endlich aufgestiegen sind. Jetzt wird erst einmal mit der Mannschaft ordentlich gefeiert“, jubelte der 61-jährige Behrends, der nach den negativen Erfahrungen des vergangenen Jahres mit dem Scheitern in der Relegationsrunde erleichtert wirkte. Zusammen mit Manager Volker Neubacher will er die Mannschaft punktuell so verstärken, dass es nicht bei einem einjährigen Gastspiel in der Landesliga bleibt. „Lose Gespräche mit einigen interessierten Spielern haben wir bereits geführt“, erklärte Behrends, der schon mit gutem Beispiel vorausging und seinen Vertrag beim HSC um weitere zwei Jahre verlängerte.

HSC Hannover: Wessoleck – Erdem, Bode, Wiese, Zielke – Finn, Akcora – Tatoglu (52. Schulz), Murawski (68. von Pless), Toussaint – Capric (55. Alexoudis).
Borussia Hannover: Neumann – Mohammed, Janzen, Müller, Stebner (25. Hadi) – Dagdas, Dosch (47. de Vries) – Mulumba, Niespor, Büyüktopuk (47. Kuhn) – Kelmendi.