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Fußball aus aller Welt 96-Fans pfeifen auf Rausch
Sportbuzzer Fußball Fußball aus aller Welt 96-Fans pfeifen auf Rausch
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14:44 29.01.2016
Konstantin Rausch Quelle: Team zur Nieden
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Hannover

Während seiner Zeit bei Hannover 96 hatte er stets ein gutes Verhältnis zu den Anhängern der „Roten“, die ihm jahrelang zugejubelt hatten. Aus der 96-Jugend hatte er es bis zu den Profis geschafft, die Fans mochten seine einfache, aber ehrliche Art, Fußball zu spielen. Dass sie ausgerechnet ihn zum Buhmann auserkoren hatten, wollte der 25-Jährige so nicht stehen lassen. Und so formte der Darmstädter bei seiner Auswechslung mit den Fingern ein Herz in Richtung Nordtribüne. Was nicht gut ankam, die Pfiffe wurden noch lauter.

Er sei enttäuscht über die Pfiffe gewesen, „ich kann es auch nicht nachvollziehen“, sagte Rausch nach dem 2:1-Sieg der „Lilien“ gegen seinen früheren Club. Ganz unschuldig war der Mittelfeldspieler daran jedoch nicht.
Nach einem Zweikampf mit 96-Verteidiger Hiroki Sakai Mitte der zweiten Halbzeit blieb Rausch angeschlagen am Boden liegen, die 96-Fans witterten Zeitspiel und pfiffen. Als Rausch wieder stand, drehte er sich zur Nordkurve und machte mit seinen Fingern das Zeichen für „Klappe halten“. Erst danach legten sich die 96-Fans richtig ins Zeug. Und als Rausch kurz vor seiner Auswechslung von der linken auf die rechte Seite wechselte, um so bei seinem Abgang noch ein paar Sekunden herauszuholen, nutzte auch das „Herz“ nichts mehr.

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An seiner Verbindung zu 96 ändere dieses Verhalten nichts. Sein Herz bleibe auch weiterhin rot, sagte Rausch, der zu den besten Spielern bei Darmstadt gehörte und den Siegtreffer durch Sandro Wagner mit einer Flanke auf den anderen ehemaligen 96er Jan Rosenthal vorbereitete. Auch der offensive Mittelfeldspieler des Aufsteigers, der die „Roten“ 2010 verließ und zum SC Freiburg wechselte, zeigte eine starke Leistung und hatte großen Anteil am Erfolg der Südhessen. Es ist mehr als eine kleine Randnotiz, dass mit Rausch und Rosenthal ausgerechnet zwei frühere 96-Spieler auf Positionen stark aufspielen, für die die „Roten“ gute Spieler suchen.

24.01.2016
Christian Purbs 23.01.2016