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Fußball aus aller Welt 96 ist an Felix Klaus interessiert
Sportbuzzer Fußball Fußball aus aller Welt 96 ist an Felix Klaus interessiert
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00:18 26.06.2015
Von Jörg Grußendorf
Foto: Ist ein Kandidat - steht aber nicht ganz oben auf der Liste: Freiburgs Felix Klaus (re.), hier im Duell Hannovers Jimmy Briand (l).
Ist ein Kandidat - steht aber nicht ganz oben auf der Einkaufsliste von Hannover 96: Freiburgs Felix Klaus (re.), hier im Duell Hannovers Jimmy Briand (l). Quelle: dpa/Archiv
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Hannover

Die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht, die „Roten“ wollen aber auch nichts übereilen. Einen weiteren Neuen wird Hannover 96 deshalb beim Trainingsauftakt am Mittwoch (15.30 Uhr, Mehrkampfanlage) nicht präsentieren. „Dass wir bis dahin noch auf dem Transfermarkt tätig werden, schließe ich zu 100 Prozent aus“, sagte 96-Clubchef Martin Kind. „Wir sind bestrebt, uns auf den entsprechenden Positionen für die wirtschaftlichen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, optimal zu verstärken. Und das geht nun mal nicht von heute auf morgen.“

Die „Roten“ sind zwar durchaus bereit, einen zweistelligen Millionenbetrag für Verstärkungen auszugeben, aber auch damit lassen sich keine großen Sprünge machen. „Es sieht so aus, als müssten wir unser Augenmerk bei der Stürmersuche sehr stark auf den internationalen Markt legen.“

Begehrte Angreifer wie der Stuttgarter Martin Harnik seien für 96 wohl einfach nicht zu bezahlen. Bei anderen ist man abwartend: Felix Klaus, talentierter Stürmer des Absteigers SC Freiburg, stehe auf der Liste, bestätigte Kind. Aber der 22-Jährige, der einen Vertrag bis 2017 ohne Ausstiegsklausel hat, scheint dort nicht an erster Stelle zu rangieren.

Ein umworbener Stürmer wird nicht zu den "Roten" wechseln: Reinhold Yabo wechselt vom Zweitligisten Karlsruher SC zum österreichischen Double-Gewinner RB Salzburg. Er unterschrieb dort einen Vertrag bis 2018. In der abgelaufenen Saison absolvierte der Mittelfeldspieler 31 Zweitligaspiele für Karlsruhe und erzielte fünf Tore.

96 kämpft um Eigengewächs

Keinesfalls aufgegeben hat der Club den Kampf um ein Eigengewächs. Marcel Halstenberg spielt inzwischen beim FC St. Pauli, wo er einen Vertrag bis 2016 hat. Die Hamburger hatten bereits verlauten lassen, dass man den Linksverteidiger nicht ziehen lassen wolle. Pauli-Trainer Ewald Lienen bestätigte den Kontakt zu 96. „Es gab ein anderthalbminütiges Telefonat“, sagte er, „über Zahlen wurde nicht gesprochen.“

Bisher jedenfalls nicht, denn Kind erklärte, dass man einen neuen Vorstoß wagen wolle. Halstenberg gilt als Wunschkandidat von 96-Coach Michael Frontzeck, der den 23-Jährigen bereits während seiner Zeit bei den „Kiez-
kickern“ trainiert hat.

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