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Fußball aus aller Welt Öffentliche Wutrede kostet Osnabrück-Trainer Wollitz den Job
Sportbuzzer Fußball Fußball aus aller Welt Öffentliche Wutrede kostet Osnabrück-Trainer Wollitz den Job
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13:03 15.05.2013
Bekannt für seine Ausraster: Claus-Dieter Wollitz.
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Osnabrück

Nach der Rücktrittsankündigung von Claus-Dieter Wollitz zum Saisonende hat sich der VfL Osnabrück mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer getrennt. Wie der Fußball-Drittligist am späten Montagabend mitteilte, wurde der 47-Jährige von seinen Aufgaben entbunden. Wollitz hatte am Samstag nach dem 0:1 im Spitzenspiel bei Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld seinen Abschied angekündigt und Differenzen mit namentlich nicht genannten handelnden Personen im Verein als Grund für diesen Schritt genannt.

Daraufhin reagierte die VfL-Führung nach einer Sitzung am Montagabend. „Grund für die sofortige Freistellung des Fußballlehrers waren die öffentliche Bekanntgabe seines bevorstehenden Rücktritts und die geäußerte Kritik an Teilen der Vereinsführung auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bei Arminia Bielefeld am vergangenen Samstag“, teilte der Club auf seiner Homepage mit. „Wir bedauern diesen Schritt, sahen aber angesichts der Umstände keine andere Handlungsmöglichkeit“, sagte Vereinspräsident Christian Kröger. Von der Rücktrittserklärung kursiert ein Video bei Youtube.

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Für das letzte Saisonspiel gegen Absteiger Alemannia Aachen am Sonnabend sei eine Interimslösung gefunden worden. Osnabrück kann sich noch den dritten Platz und damit die Teilnahme an den Relegationsspielen zur 2. Liga sichern. Alexander Ukrow wird bis zum Saisonende Cheftrainer des VfL Osnabrück. Der bisherige Assistent folgt auf Claus-Dieter Wollitz, der zuvor vom Fußball-Drittligisten beurlaubt worden war. Der 42 Jahre alte Ukrow hatte schon unter Wollitz-Vorgänger Uwe Fuchs als Assistent gearbeitet und leitete am Dienstag die erste Trainingseinheit als Chef. Der VfL empfängt im letzten Punktspiel Alemannia Aachen und besitzt noch ein kleine Chance, die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga zu erreichen.

dpa/ska