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Fußball aus aller Welt St.-Pauli-Spieler Biermann wollte sich umbringen
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18:06 20.11.2009
Fußball-Profi Andreas Biermann Quelle: ddp
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Das teilte Biermann am Freitag auf der Internetseite seines Clubs mit. Wegen seines Verletzungspechs sei er beinahe in eine Abhängigkeit vom Pokerspiel geraten, die seine Krankheit weiter negativ beeinflusst habe, teilte Biermann weiter mit. Dank der Hilfe durch seine Familie und den Verein habe er sich am vergangenen Freitag in stationäre Behandlung begeben. Der Verein kündigte an, Biermann zu unterstützen.

Biermann und seiner Familie sei daran gelegen, dies der Öffentlichkeit mitzuteilen, um anderen Betroffenen Mut zu geben, sich helfen zu lassen, hieß es weiter. Auch wollten sie sich ein „Lügen- und Versteckspiel“ nach seiner Genesung ersparen. „Wir möchten offen damit umgehen, um dazu beizutragen, dass diese Erkrankung kein Tabuthema mehr ist.“

Der Torhüter von Bundesligist Hannover 96 und der Fußball-Nationalmannschaft, Robert Enke, hatte sich in der vergangenen Woche das Leben genommen. Er litt unter Depressionen.

ddp

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