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Fußball vor Ort 1. Fußball-Kreisklasse: FC Höherberg ist ungeschlagener Spitzenreiter
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort 1. Fußball-Kreisklasse: FC Höherberg ist ungeschlagener Spitzenreiter
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18:17 09.10.2013
Hinterherlaufen muss der FC Höherberg, wie hier Eike Heldt (r.) nicht: Der Kreisklassist ist ungeschlagener Spitzenreiter. Quelle: Walliser
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Eichsfeld

Denn die Verantwortlichen des FC können sich den Leistungsanstieg sehr wohl erklären, arbeiten sie doch seit der rabenschwarzen Saison 2011/2012 beharrlich darauf hin. „Es passt momentan eben einfach alles zusammen. Die Mannschaft trainiert gut, mit dem Trainer passt alles sehr gut zusammen. Es läuft einfach“, so Kreisch.

Mit einem 1:1 gegen den TSV Nesselröden starteten die Schützlinge von Trainer Heiko Stern, der die Crew im Januar 2009 von Mario Amthauer übernahm, in die neue Serie. In den nachfolgenden sieben Spielen gab der FCH schließlich keinen Punkt mehr ab. Siege gegen die SG Pferdeberg (1:0), die SG Gleichen (2:1), den VfB Sattenhausen (5:0), die DJK Krebeck (3:1), den TSV Landolfshausen II (2:1), SV Eintracht Gieboldehausen (3:2) und zuletzt das deutliche 5:2 gegen den hoch gehandelten SV Schwarz-Weiß Bernshausen folgten.

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„Der Spielplan hat es allerdings auch ein bisschen gut mit uns gemeint, denn die Spiele gegen Seulingen und Obernfeld haben wir ja erst noch vor der Brust“, erläuterte der Präsident.

Drei Partien bis Winterpause

Genau genommen kommen sie schnell heran, denn es sind nur noch drei Partien bis zur Winterpause. Am kommenden Sonntag müssen die Eichsfelder beim TSV Ebergötzen antreten, dann geht es gegen Seulingen und Obernfeld. Bei optimalem Verlauf würden die Stern-Schützlinge als Spitzenreiter überwintern. Soweit wollen Mannschaft und Trainer aber noch gar nicht denken, sondern sich bemühen, weiter konstruktiv zu arbeiten.

Daran maßgeblichen Anteil hat aus Sicht von Kreisch Neuzugang Simon Kaiser, der zu Beginn der Saison vom SV Schwarz-Weiß Bernshausen kam, aber auch Torwart Alexander Blümel, der ein großer Rückhalt seines Teams ist. „Simon ist ein ganz entscheidender Mann. Seine Ruhe und seine Erfahrung tun der Mannschaft einfach gut.“

Wobei sich inzwischen auch die jüngeren Spieler, die teilweise ihr zweites beziehungsweise drittes Herrenjahr bestreiten, sehr gut eingefügt haben. „Dass sie gut sind, wussten wir ja. Nur so eine Entwicklung braucht eben seine Zeit. Und inzwischen sind sie wirklich in der Klasse angekommen“, berichtete der Verantwortliche, der schon ein wenig stolz darauf ist, dass die Nachwuchsarbeit inzwischen Früchte trägt. „Die sind einfach robuster geworden. Jeder Sieg hat sie selbstbewusster gemacht.“

Seit der Jugend zusammengespielt

In diesem Zusammenhang macht sich auch positiv bemerkbar, dass ein Großteil der Mannschaft bereits seit der Jugend zusammengespielt hat, von Trainer Christian Heldt optimal auf den Herren-Bereich vorbereitet wurde. Reibereien untereinander finden von vornherein nicht statt, denn die 16 zur Verfügung stehenden Akteure können ja laut der Statuten in jedem Spiel eingesetzt werden, so dass sich keiner zurückgesetzt fühlen muss.

Sollte die Erfolgssträhne des FC Höherberg weitergehen, dann müssten sich die Verantwortlichen in absehbarer Zeit mit dem Thema Kreisliga auseinandersetzen. „Ich glaube, da hat sich bei uns überhaupt noch keiner Gedanken darüber gemacht“, erklärte Kreisch, der für keine übereilten Schritte zu haben ist. Er möchte sich mit Trainer und Mannschaft einfach über den momentanen Erfolg der Mannschaft freuen.

Und sollte der FC Höherberg am Ende der Hinrunde immer noch Spitzenreiter sein, dann bietet die besinnliche Weihnachtszeit dem Präsidenten sicherlich den einen oder anderen freien Moment, um sich über die nähere sportliche Zukunft Gedanken zu machen.

Von Vicki Schwarze