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Fußball vor Ort 8. Sparkasse-Göttingen-Cup: Philipp Käschel kehrt zur SVG Göttingen zurück
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort 8. Sparkasse-Göttingen-Cup: Philipp Käschel kehrt zur SVG Göttingen zurück
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00:18 19.07.2013
Bleibt gegen Hainberg ohne Torerfolg für die SVG: Nicola Grimaldi (M.) im Zweikampf mit Torben Haas. Hauke Boss (l.) schaut zu.
Bleibt gegen Hainberg ohne Torerfolg für die SVG: Nicola Grimaldi (M.) im Zweikampf mit Torben Haas. Hauke Boss (l.) schaut zu. Quelle: Hinzmann
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„Das war ein richtig schlechtes Spiel von uns“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. Überbewerten wolle er den Test aber nicht, denn seine dezimierte Mannschaft geht nach täglichem Training mittlerweile auf dem Zahnfleisch. Kritik übt der Northeimer am taktischen Auftritt seiner Schwarz-Weißen.

Es unterlaufen zu viele einfache Fehler, selten werde die Position eingehalten. „Arbeit gibt es außerdem im Abwehrverhalten. Wenn wir müde sind, müssen wir hinten besser absichern.“ Ein willkommenes Mosaiksteinchen in der Defensive ist dabei Philipp Käschel, der vom FC Grone an den Sandweg zurückkehren wird, allerdings noch keine Freigabe besitzt.

Leistung, die „völlig in Ordnung“ ist

„Käsch und ich hatten nie ein persönliches Problem. Dass wir ihn vor einem Jahr vom Hof gejagt hätten, ist Unsinn“, betont Nolte. Ebenfalls neu beim Landesligisten ist der Spanier Josú De las Héras Vicuña. Der aus der Nähe von Bilbao stammende 23-Jährige verstärkt das zentrale Mittelfeld und erzielte gegen Hainberg seinen ersten Treffer.

Hainbergs neuer Trainer Carsten Langar spricht von einer Leistung, die „völlig in Ordnung“ sei. Seine Elf sei immer wieder zu guten Kontern gekommen, das Zusammenspiel funktioniert nach einer Woche gemeinsamen Trainings aber natürlich noch nicht.

„Es braucht Zeit, bis ich die Mannschaft einschätzen kann, ich bin gerade dabei, alle Spieler mit ihren Stärken und Schwächen kennen zu lernen.“

„Völlig den Faden verloren"

Ähnlich geht es Matthias Knauf, der das Ruder in Groß Ellershausen übernommen hat. „Wir beschnuppern uns noch.“ Erste Tendenzen, die er bei seinem Team ausgemacht hatte, haben sich in der Partie gegen Landolfshausen bestätigt: „Wir verpennen immer die Anfangsphase“, sagt Knauf.

Schon gegen die SVG ist der Kreisligist erst nach 0:3-Rückstand aufgewacht, gegen den Bezirksliga-Geheimfavoriten reichte ein Tor weniger als Weckruf. Danach entwickelte sich ein „Spiel auf ein Tor“ (Knauf), indem die Knauf-Elf einen Zähler verdient gehabt hätte.

Entsprechend unzufrieden ist TSV-Coach Ingo Müller. „Nach 20 guten Minuten haben wir völlig den Faden verloren.“ Defensiv agiere seine Mannschaft zwar kontrolliert, in der Offensive fehlt aber die Genauigkeit im letzten Angriffsdrittel. „Leider benötigt es einige Zeit, solche Prozesse zu trainieren“, so Müller. Immerhin verkaufen sich die Zugänge im Rahmen der Erwartungen.

Von Rupert Fabig