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Fußball vor Ort Bezirksliga: Landolfshausen stolpert bei SG Werratal
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21:01 25.08.2013
Bremker Jubel: Die Negativserie reißt gegen Breitenberg, Björn Denecke (vorne) schießt zwei Tore. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Sparta feierte gegen Nörten den ersten Saisonsieg und klettert vom vorletzten auf den zehnten Platz.

SV Germania Breitenberg – TSV Bremke/Ischenrode 1:5 (0:2). Erlösung beim TSV. Nach einer Negativserie war der SV Breitenberg genau der richtige Aufbaugegner. Ein Doppelschlag des Sturmduos Denecke, Theune brachte den TSV bereits vor der Pause in die Erfolgsspur.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte auch der Gastgeber zwei Riesenchancen. Spätestens nach dem 0:3 durch Jende hatte sich dann aber die Elf von Trainer Tobias Dietrich aufgegeben. Allerdings wurde der Sieg mit zwei Verletzungen von Jan Theune und Sascha Dierks teuer erkauft.

TSV: Heise – Kommisin, Aschenbrand (65. Linne), Kobold, J., Wettig, - Dierks (73.Degenhardt), Kobold, F., Wittkowski, Wille, - Denecke, Theune (46. Jende). – Tore: 0:1 Denecke (25.), 0:2 Theune (27.), 0:3 Jende (50.), 0:4 Dierks (62.), 0:5 Denecke (67.), 1:5 Friederichs (90.).
VfR Osterode – FC Grone 0:4 (0:2). Die Gastgeber waren den Gronern in allen Belangen unterlegen, präsentierten sich – nach Aussage von Grones Trainer Goran Andjelkovic – „erstaunlich schlecht“. Seine Spieler erarbeiten sich Chancen im Zwei-Minuten-Takt. „Ich bin zufrieden.

Vier erzielte Tore sind schön, wichtig ist aber auch, dass hinten die Null gestanden hat.“ Ein Sonderlob erhielt Felix Bodensteiner auf der linken Abwehrseite. „So langsam kann ich verstehen, dass sie ihn in Bayern nur ungern haben ziehen lassen“, so Andjelkovic.

FC: Borrs – Eravci, Sidorenko, J. Lehrke (76. L. Lehrke), BodensteinerSt. Huck (70. Medewitz), Karanovic, Sani, D. Huck – Beyazit (75. Bozkurt), Koch. – Tore: 0:1 Koch (19.), 0:2, 0:3, 0:4 Beyazit (33., 57./FE, 67.).

SG Werratal – TSV Landolfshausen 1:0 (1:0). In diesem von beiden Seiten schwachen Spiel machte letztlich ein Missverständnis zwischen Landolfshausens Torhüter Rudolph und einem Abwehrspieler den Unterschied aus. Däbel profitierte davon und schob ungehindert nach gut einer halben Stunde eins.

Danach erhöhte der TSV den Druck, erspielte sich einige Chancen, konnte sie aber nicht nutzen. Allerdings hätten die Gastgeber im zweiten Abschnitt nachlegen können, waren einige Male bei Kontern gefährlich.

TSV: Rudolph – Schütze, Koch, Busse (60. Eschholz), Haas – Weidenbach, Zöpfgen, Hegeler, Wierzbowski (46. Junge), Peters (75. Platter) – Jünemann. – Tor: 1:0 Däbel (36.).
SCW –Tuspo Petershütte II 3:0 (1:0). „Das Ergebnis stimmt, wie wir dazu gekommen sind, war nicht ganz so, wie ich es mir wünsche“, zog SCW-Trainer Marc Zimmermann Bilanz. Er vermisste die Dominanz seiner Mannschaft. „Das Spiel war zerfahren, eine wirkliche Überlegenheit haben wir uns nicht herausgespielt.“

Die Gäste hatten vor der Pause eine Riesenchance zum Ausgleich. Danach war der SCW feldüberlegen, wirklich souverän wurde sein Spiel erst nach der 2:0-Führung.

SCW: Schwörer – Keuchel, Luchte, Garve, Strauss – Eiffert, Obermann, König, Berg – Hampel, Blum (64. Rätzel). – Tore: 1:0 Berg (20.), 2:0 Hampel (72.), 3:0 Rätzel (88.).
Sparta – SSV Nörten-Hardenberg 3:1 (2:0). Esmir Muratovic sind nach dem ersten Saisonsieg gleich mehrere Steine vom Herzen gefallen. „Endlich ist der Knoten geplatzt. Der Sieg ist ein großer Schritt nach vorn, der uns Selbstvertrauen geben wird“, ist der Sparta-Trainer überzeugt, der erstmals auf seinen kompletten Kader zurückgreifen konnte.

Der Erfolg über den SSV, dem Coach Stefan Claus Unsicherheit und Ängstlichkeit attestierte, sei hoch verdient gewesen, weil Sparta Spiel und Gegner über 90 Minuten klar dominiert habe, berichtete Muratovic. „Allerdings hätten wir höher gewinnen müssen. Wir haben sieben, acht hundertprozentige Chancen vergeben und beim Gegntreffer geschlafen“, kritisierte er.

Sparta: Zöllner – Atriss (75. Massoumi), Reinhardt, Sirip, Kovacevic (48. Nasreddine) – Rodemann, Jamal, Matetzki, Saciri – Taubert, Paramarajah (46. Kosova). – SSV: Hillemann – Engelhardt, Wenzel, Pfeufer (80. Stietenroth), Hartmann (70. Sobottka) – Leifheit (60. Wienecke), Horst, Malec, Sosinski – Thiele, Stueck. – Tore: 1:0 Rodemann (9.), 2:0 Paramarajah (36.), 3:0 Taubert (59.), 3:1 Sosinski (87.).
SC HainbergMTV Markoldendorf 3:1 (2:1). Nach dem 3:0 in Petershütte am Donnerstag haben die Hainberger gegen den starken Aufsteiger den vierten Sieg im fünften Spiel klar gemacht. Der MTV spiele besser als es die derzeit drei Punkte auf seinem Konto aussagen, sagte SCH-Abteilungsleiter Jörg Lohse über seinen Heimatverein.

Die jungen Hainberger waren konditionell allerdings überlegen, hatten mit Schiller, Pfitzner, Sange und Lüdecke einige Akteure, die noch weitere Tore hätten schießen können, und in Keeper Mojaddad einen starken Rückhalt.

SCH: Mojaddad – Kapelle, Boss, Kahl, Kerl (88. Becker) – Sange (74. Lüdecke), Hafner, Maas, Krone, Pfitzner (70. Parusel) – Schiller. – Tore: 1:0 Pfitzner (9.), 1:1 Kastrati (31.), 2:1 Pfitzner (33.), 3:1 Sange (58.).

kal/mig