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Fußball vor Ort Bezirksliga: TSV Landolfshausen dominiert im Spitzenspiel
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20:54 22.09.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Lenglern

Vor allem der Landolfshäuser Schlussmann Marcel Rudolph, der unter anderem einen Foulelfmeter des SG-Kapitäns Yusuf Beyazit parierte, drückte dem Spiel seinen Stempel auf.

Zum Auftakt erlebten die 130 Zuschauer gleich zwei Deja-vus in Folge: Christopher Keil köpfte einen Leuze-Freistoß am Tor vorbei, ehe die beiden Lenglerner nur eine Minute später für eine exakte Kopie des Spielzugs sorgten. Für eine wiederkehrende Situation sorgte auf der Gegenseite Oliver Platter: Zweimal zog er von halbrechts mustergültig herab und bescherte seinem TSV Großchancen.

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Die dritte Möglichkeit schließlich nutzte er, indem er sich einen Flugball von Björn Zöpfgen mit der Brust zurechtlegte und SG-Keeper Mike Baumfalk keine Chance ließ (10.).

Ein bisschen Unsicherheit zu spüren

Sein Gegenüber, Rudolph, wurde von Lenglerns Stürmer Johannes Schweiger sowie bei einem Freistoß von Leuze getestet (15./34.). Zuvor hatte Jan-Paul Kleinschmidt nach einer „Klick-Klack-Aktion“ im Fünfmeterraum, die an einen Flipperautomaten erinnerte, die Chance zum Ausgleich verpasst.

Es war abermals ein Deja-vu, das zum zweiten Treffer des Tages führte: Nach schnell ausgeführtem Freistoß lief Moritz Jünemann von halbrechts auf das Tor zu, legte in die Mitte – doch niemand brachte den Ball über die Linie. Kurz darauf wurde Jünemann halbrechts erneut bedient. Diesmal umkurvte er Baumfalk und schob zum 2:0 ein (45.).

Weil Lenglern in der zweiten Hälfte drückte, hielten sich bisweilen 21 Spieler in der Gästehälfte auf. „Ich bin froh, dass wir diese Phase überstanden haben. Da war ein bisschen Unsicherheit zu spüren“, sagte Landolfshausens Co-Trainer Mark Schnitzker, der Italien-Urlauber Ingo Müller vertrat. Die Schlüssel zum Erfolg seien „Ruhe und Geduld“ gewesen.

Am besten nur noch auswärts

Geprägt wurde der Höhepunkt der Drangphase von zwei Spielern: Martin Schulz wurde zunächst vom Landolfshäuser Sebastian Junge im Strafraum gefoult – und nur kurz nach dem vergebenen Elfmeter köpfte Schulz an die Latte. Auf der Gegenseite bewies Junge, dass Flugkopfbälle auch von der Grasnabe möglich sind, ehe er einige Minuten später mit einem Winkelschuss nach feiner Finte für den Endstand sorgte.

Ein Deja-vu, das er gern vermieden hätte, erlebte auch Lenglerns Coach Dirk Tauber: Sein Team blieb in den vergangenen drei Heimspiele sieglos. „Wir sollten am besten nur noch auswärts ran“, flachste er.

SG: BaumfalkLeuze, Keil, Dietrich, Setje-Eilers (67. Schulz) – Molthan, Kleinschmidt, Nguyen-Ngoc, Aulepp  – Schweiger, Beyazit. – TSV: Rudolph – Koch, Busse, Bernheiden, Schütze – Haas, Hegeler, Köhne (62 Junge), Platter (71. Pomper) – Zöpfgen, Jünemann. – Tore: 0:1 Platter (10.), 0:2 Jünemann (45.), 0:3 Junge (81.).

Von Timo Holloway