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Fußball vor Ort Bezirkspokal: SCW Göttingen erreicht vierte Runde, SVG scheidet aus
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Bezirkspokal: SCW Göttingen erreicht vierte Runde, SVG scheidet aus
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16:02 29.08.2013
Von Kathrin Lienig
Quelle: dpa (Symbolbilder)
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Göttingen

Der SCW bezwang auf eigenem Platz den klassenhöheren Tuspo Weser Gimte mit 5:2, die SVG kehrte von Dostluk Spor Osterode mit einer 2:3-Niederlage zurück.

SCW – Tuspo Weser Gimte 5:2 (2:1). Der Rückstand nach einer Viertelstunde konnte die Elf von SCW-Trainer Marc Zimmermann nicht schocken. Seine Mannschaft war schon vor der Pause überlegen, hätte nach 45 Minuten höher führen können. Insgesamt bot der Landesligist wenig Gegenwehr.

Die Weender traten mannschaftlich geschlossen auf und boten trotz der Personalprobleme eine starke Teamleistung, allen voran Lennart Garve, den Zimmermann am gestrigen Abend von der Innenverteidiger-Position auf die „Sechs“ beordert hatte. Das schien dem dreifachen Torschützen gefallen zu haben.

Auch die Nachrücker aus der zweiten Mannschaft, Brudniok und Rohwedder, fügten sich gut ein. „Das war eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Petershütte“, freute sich der SCW-Coach. In der nächsten Runde hätte er gern gegen die SVG gespielt: „Schade, dass die ausgeschieden sind.

Vielleicht geht es ja jetzt gegen Eintracht Northeim“, hofft der Bezirksliga-Trainer auf den nächsten Landesligisten. – Tore: 0:1 Marczak (15.), 1:1, 2:1 Garve (27., 38.), 3:1 Blum (52.), 4:1 Hampel (62.), 4:2 Sava, 5:2 Garve (84.).

Dostluk Spor Osterode – SVG 3:2 (1:2). SVG-Trainer Knut Nolte war angefressen nach der Niederlage. „Ich hatte zwar auf fünf, sechs Positionen gewechselt, aber das soll keine Entschuldigung sein. Schließlich wollen diese Spieler auch einen Stammplatz haben.“

Aber nicht nur die Akteure von der Bank enttäuschten, auch die etablierten Spieler hinterließen einen schwachen Eindruck. Nolte bezeichnete das team als „lauffaul“ und „pomadig“.

„Enttäuschend von der ersten bis zur letzten Sekunde“, ärgerte sich der SVG-Verantwortliche. Die Eigenschaften, die sein Team noch zuletzt ausgezeichnet hatten, waren in Osterode nicht zu beobachten.

„Sie waren kein bisschen griffig und aggressiv.“ Lediglich die Chancenverwertung habe gegen die kämpferisch starken und mit Kontern operierenden Harzer gestimmt. „Immerhin haben wir vor der Pause aus drei Chancen zwei Tore gemacht“, schwang bei dieser Feststellung auch eine Postion Sarkasmus mit.

Tore: 1:0 Schunke (4.), 1:1 Grimaldi (24.), 1:2 Orak (41.), 2:2 Azaizeh (68.), 3:2 Schunke (76.).