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Fußball vor Ort Bezirkspokal: SCW will gegen Gimte die vierte Runde erreichen
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Bezirkspokal: SCW will gegen Gimte die vierte Runde erreichen
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00:17 30.08.2013
Von Michael Geisendorf
Außenseiter im Pokalspiel gegen Gimte: Christoph Blum (r.) – hier beim Sparkassen-Cup gegen Bovendens Luca Gleitze – und sein SCW. Quelle: Pförtner
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Göttingen

In der dritten Runde, deren Partien am Mittwoch um 18.30 Uhr angepfiffen werden, gilt der Landesliga-Dritte SVG als klarer Favorit beim Bezirksliga-Dreizehnten SV Dostluk Spor Osterode und der Bezirksliga-Neunte SCW als krasser Außenseiter gegen den Landesliga-Vierten Tuspo Weser Gimte. Für die Trainer der beteiligten Teams ist die Ausgangslage allerdings nicht so eindeutig.

SCW-Coach Marc Zimmermann listet zwar fünf Verletzte auf, die ihm aus der Stammformation fehlen werden. Er vermutet aber, dass es Gimte „nicht viel besser geht“ und unterstreicht, dass er das Match gegen den Landesligisten gewinnen möchte und seinem Team den Sieg auch zutraut.

„Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel, auch wenn ich mich nicht erinnern kann, jemals gegen Gimte gewonnen zu haben.“ Doch die Aussicht, in Runde vier auf die SVG oder Northeim zu treffen, sei sehr reizvoll und solle seinen Spielern Flügel verleihen, nicht zuletzt denen, die aus der zweiten Mannschaft aufrücken.

Priorität hat die Landesliga

Zimmermanns Gimter Kollege Matthias Weise beklagt gleich sieben Ausfälle – davon fünf Dauerverletzte – und siedelt den Wert des Bezirkspokals ziemlich weit unten an. „Du musst ja drei, vier Jahre die Cupwettbewerbe dominieren, um in den DFB-Pokal zu kommen. Nur der ist ja reizvoll“, erläutert der Coach.

„Natürlich wollen wir kein Spiel verlieren, aber wir werden in Weende sicher nicht auf Teufel komm raus alles riskieren. Priorität hat eindeutig die Landesliga, und das Entscheidende ist, dass sich kein weiterer Spieler verletzt“, unterstreicht Weise.

Die Einstellung von SVG-Trainer Knut Nolte ist da ganz anders: „Nachdem wir zwei Runden überstanden haben, wollen wir auch weiterkommen“, stellt er klar. Zwar seien Illner (Sehnenanriss in der Schulter), Zerhusen (Leiste) und Käschel (Schlag auf den Fuß) lädiert aus dem Landesliga-Spitzenspiel gegen Northeim gekommen und würden heute ebenso fehlen wie der beruflich verhinderte Hafner.

Zurecht gegurkt

„Doch unser Kader ist groß genug. So haben Kazan, Käding und Philipp, die noch nicht so oft zum Einsatz gekommen sind, die Chance, mal von Anfang an zu spielen und sich Praxis zu holen. Denn klar ist, dass sie in der langen Saison noch öfter Landesliga spielen werden“, erläutert Nolte.

Als haushohen Favoriten sieht der Coach die SVG gegen Dostluk Spor allerdings nicht. „Ich weiß, was wir uns in den ersten beiden Runden gegen Groß Ellershausen und Bilshausen zurecht gegurkt haben“, sagt Nolte. Er halte es nicht für ausgeschlossen, dass seine Mannschaft auch in Osterode nicht voll konzentriert zur Sache geht.