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Bovender SV gelingt gegen Sparta Göttingen Befreiungsschlag

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15:34 28.10.2020
SV Dominik Aigboboh trifft für den Bovender SV zum Sieg über Sparta Göttingen. Quelle: Niklas Richter
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Bovenden

Mit einem befreienden 3:2 (1:1)-Erfolg gegen den Titelkandidaten Sparta Göttingen hat sich der Bovender SV für die vergangenen schlechten Auftritte in der Fußball-Bezirksliga rehabilitiert. Dennis Falinski (82.) und Dominik Aigboboh per Foulelfmeter (86.) bogen ein verloren geglaubtes Nachholspiel noch um.

„Wir hatten die letzten beiden Spiele Pech und gestern Glück, denn ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen“, sagte BSV-Abteilungsleiter Daniel Vollbrecht, der BSV-Trainer Nils Reutter den Rücken stärkte, indem er ihm ein Lob aussprach: „Es ist unglaublich, wie viel Arbeit und Herzblut er investiert.“

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Sparta präsentierte sich laut Trainer Rico Weiß zwar überlegen, verpasste jedoch Chancen und versäumte es, den Sack zuzumachen. Allerdings sei das 2:2 aus stark abseitsverdächtiger Position heraus gefallen, und auch das Foul, das zum Stafstoß führte, sei umstritten gewesen. Vollbrecht berichtete, er habe gute Sicht gehabt – und es sei ein klares Foulspiel gewesen.

Er habe eigentlich das Gefühl gehabt, dass sein Team den Vorsprung über die Runden bekommt, sagte Weiß. Beim 2:2 habe ihn jedoch das Gefühl beschlichen: „Das kann auch noch in die andere Richtung gehen.“ Letztlich sei die Niederlage aber kein Beinbruch: „Es gibt Schlimmeres.“

Geärgert habe er sich aber über die Schiedsrichter-Leistung, verdeutlichte der Sparta-Trainer. So habe der Unparteiische in der ersten Hälfte seinem Team nach einem klaren Foul gegen seinen Sohn Romano Weiß einen Elfmeter verweigert, um letztlich kurz vor Schluss zwei umstrittene Entscheidungen zu treffen, die zur Niederlage führten. Weiß: „Der Schiri hat nicht unbedingt für uns gepfiffen.“

Umso ärgerlicher sei die Niederlage, als der Gastgeber im ganzen Spiel nur drei Chancen gehabt und die zum Sieg verwertet habe, so Weiß. Spielerisch sei Sparta stark aufgetreten, betonte Vollbrecht, der BSV habe jedoch mit mannschaftlicher Geschlossenheit und vor allem Mut dagegen gehalten. „Wir haben nach dem 2:2 weiter nach vorn gespielt und sind schließlich dafür belohnt worden.“ Bei einem von zwei BSV-Spielern sei die verfügte Quarantäne bereits beendet gewesen, er habe jedoch noch nicht mitgespielt, so Vollbrecht. – Tore: 1:0 Bauermeister (15.), 1:1 Murati (22.), 1:2 Podolczak (55.), 2:2 Falinski (82.), 3:2 Aigboboh (86./FE).

Von Eduard Warda