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Fußball vor Ort Torwart Sündram geht nach Braunschweig
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17:43 04.09.2018
Fabian Sündram durchläuft die Torwartausbildung bei der U19 von Eintracht Braunschweig. Quelle: Brömsen
Göttingen/Braunschweig

Beim Absteiger aus der A-Junioren-Bundesliga absolviert Sündram viermal wöchentlich Training, dabei findet jeweils eine Woche spezielles Torwarttraining statt. Aktuell gibt es im Kader von Trainer Sascha Eickel vier Torhüter.


Wie ist es zum Wechsel zu Eintracht Braunschweig gekommen?

Ich habe insgesamt dreimal gegen die Eintracht gespielt – zweimal mit der U17 des 1. SC Göttingen 05 und einmal bei einer NFV-Sichtung. Danach wurde ich angesprochen und zu einem Probetraining nach Braunschweig eingeladen. Nach der Einheit hat man mit mir ein sehr offenes Gespräch geführt und mir mit auf den Weg gegeben, dass meine Torwartleistung gut war. Allerdings sollte ich mein Gewicht reduzieren, noch an anderen Defiziten arbeiten und mich dann noch mal vorstellen. Zum Ende der Serie habe ich dann bei der U19 zweimal mittrainiert – dann hat es einfach gepasst. Ich habe mich relativ schnell für Eintracht entschieden. So eine Möglichkeit bekommt man nicht jede Woche.


Wie waren die ersten Eindrücke in Braunschweig, hast du schon Spiele absolviert?

Einfach überwältigend. Das kann man einfach mit Göttingen nicht vergleichen. Man muss sich hier um nichts kümmern, und das Trainingsgelände ist einfach nur überragend. Wir haben eine nagelneue Kabine für die U19, in der wir unsere kompletten Sachen haben. Das Trainings an sich sind natürlich sehr gut strukturiert und alle Spieler ziehen vorbildlich mit. Am Anfang war ich recht nervös, aber dann einfach nur geflasht. Ich habe insgesamt drei Testspiele absolviert. Highlight waren die Spiele gegen die Bundesligateams vom FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach. Leider bekam ich insgesamt sechs Gegentore.


Wie bist du zum Fußball gekommen und wie lief deine Karriere ab?

Ich habe in der F-Jugend des FC Grone mit acht Jahren angefangen und dort bis zur D-Jugend gespielt. Im ersten Jahr nach der Auflösung des JFV Göttingen bin ich in die U13 des 1. SC Göttingen 05 gewechselt. Eigentlich habe ich gar nicht als Torwart begonnen, sondern im Mittelfeld gespielt. Mein Vater sagte dann mal zu mir: „Geh doch einfach ins Tor“. Von dem Zeitpunkt an hatte ich meine Position gefunden. Bis zur U17 habe ich in diversen Teams beim 1. SC 05 gespielt. Es war eine sehr schöne Zeit, in der ich viel lernen konnte. Insbesondere die Pfingsturniere in Kehl bleiben eine schöne Erinnerung.


Was lief gut und was vielleicht nicht so gut?

Ein persönliches Highlight war der Sieg mit der U17, in der ich damals ausgeholfen habe, gegen die U16 von Eintracht Braunschweig. Wir gewannen 2:1. Eher negativ war das letzte Jahr in der B-Junioren-Niedersachsenliga, als wir leider deutlich den Klassenerhalt verpasst haben. Leider wurde in der letzten Zeit auch nicht mehr so häufig gezieltes Torwart-Training angeboten, was ich persönlich sehr schade fand. Persönlich möchte ich mich beim Torwarttrainer Oliver Pajonk bedanken, der mich dahin gebracht, wo ich derzeit stehe.


Was hat sich persönlich und im ­Tagesablauf seit dem Wechsel ­verändert?

Es ist schon stressiger geworden. Wir trainieren viermal die Woche und zusätzlich noch das Spiel am Wochenende. Ich habe bis 15.20 Uhr Unterricht und muss dann schnell zum Zug, der um 16 vom Bahnhof abfährt. Gegen 21 Uhr bin ich dann wieder in Göttingen – ein langer Tag. Aber auch beim 1. SC 05 hatte ich in der Woche nicht so viel Freizeit, daher hat sich jetzt nicht soviel geändert. Auch der Kontakt zu meinen Freunden besteht weiterhin, und wir treffen uns regelmäßig.


Was sind deine persönlichen Ziele in Braunschweig?

Ich möchte mich erst mal mit dem Umfeld und dem Team vertraut machen. Natürlich will man so viel, wie möglich, lernen. In der ersten Serie ist die Chance, Stammtorwart zu werden, eher gering. Aber da hat mir Braunschweig offen die Möglichkeiten aufgezeigt. Ich möchte mich einfach weiterentwickeln und natürlich gern in der kommenden Serie 2019/20 den Kampf um die Nummer eins aufnehmen.

Interview: Jan-Philipp Brömsen

Von Jan-Philipp Brömsen

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