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Fußball vor Ort Ehrgeizige Hilkeröder planen Revanche
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20:15 22.03.2012
Von Michael Bohl
Hinspiel in Seulingen: Hilkerodes Stefan Kühne (M.) behauptet sich gegen Daniel Wucherpfennig (l.) und Timon Habenicht (Nr. 4).
Hinspiel in Seulingen: Hilkerodes Stefan Kühne (M.) behauptet sich gegen Daniel Wucherpfennig (l.) und Timon Habenicht (Nr. 4). Quelle: MW
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Heimrecht besitzen zur gleichen Zeit auch Neuling DJK Desingerode (gegen FC Lindenberg) und der Vorletzte SG Obernfeld/Rollshausen (gegen RW Harste). Titelanwärter SV Seeburg und Verfolger FC Mingerode sind derweil in Bovenden beziehungsweise Diemarden im Einsatz. 

FC Hertha Hilkerode – TSV Seulingen. „Wenn jeder meiner Spieler das zeigt, was er kann, dann ist ein Sieg drin.“ In diesem Fall käme es auch nicht darauf an, ob er seine Bestformation aufbieten könne, blickt der neue Hilkeröder Trainer Peter Schütz vorsichtig optimistisch auf sein Comeback beim FC Hertha voraus. „Ehrgeizig genug sind sie alle“, antwortet der 59-Jährige auf die Frage, ob er seinen Akteuren denn auch in ersatzgeschwächter Besetzung eine erfolgreiche Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage im Seulinger Weidental zutraut. „Mit Ausfällen muss man leben – wir werden dennoch versuchen, unser eigenes Spiel durchzusetzen“, kündigt er an.

"Alle wollen Gas geben"

Die Gäste setzen – mit dem Erfolg vom dritten Spieltag im Rücken – noch eindeutiger auf Sieg. „Die Aufgabe ist klar: Wir wollen das Ding gewinnen. Da steht nichts anderes zur Debatte“, bekräftigt TSV-Coach Daniel Thiele. Zwar könne man in personeller Hinsicht nicht aus den Vollen schöpfen und erst nach dem Freitag-Training über die Aufstellung entscheiden, aber die Mannschaft, die auflaufe, werde stark genug sein, die drei Punkte zu holen. Thiele: „Alle wollen Gas geben, zumal es vorher am Ende der ersten Halbserie nicht mehr so dolle bei uns gelaufen ist.“ 

   
SG Obernfeld/Rollshausen – RW Harste. Nach zahlreichen (verlorenen) Testspielen gönnte SG-Teamchef Thomas Besteck seinen Kicker am vergangenen Wochenende eine Pause, um mit frischem Elan in den Abstiegskampf gehen zu können: „Ein bisschen Ruhe zum Ende der Vorbereitung war wichtig, denn wenn wir unsere Chance auf den Klassenerhalt wahren wollen, müssen wir gegen Harste gewinnen.“ Der Gegner sei trotz seines 3:1-Heimsieges im ersten Saisonvergleich schlagbar, betonte Besteck, der seine Akteure heute Abend im Training noch einmal gezielt auf die Harster Spielweise einstellen will. 

DJK Desingerode – FC Lindenberg. Fast doppelt so viele Punkte wie auf dem Konto des Aufsteigers stehen auf dem des Tabellendritten vom Lindenberg. „Gegen diesen Gegner müssen wir nicht unbedingt punkten,“ sagt DJK-Spielertrainer Timo Diederich auch in Erinnerung an die 3:6-Pleite in der Hinrunde, „aber wir wollen doch so viel wie möglich rausholen.“ Die Zahl der Gegentore soll jedenfalls deutlich geringer ausfallen als damals, denn schließlich hat Diederich mit seinen Mitspielern während der Winterpause an der Kompaktheit in der Defensive gearbeitet. „Wir wollen nicht mehr zugucken, wir wollen den Gegner doppeln und unter Druck setzen“, erwartet er von seinen Fußballern, dass sie im Abwehrverhalten mehr Entschlossenheit zeigen.

Urlauber André Meyna und Jonas Kunze

TSV Diemarden – FC Mingerode. Durch den Pokalerfolg bei der SG Bergdörfer frisch motiviert, reisen die Mingeröder zuversichtlich nach Diemarden. Beim Tabellennachbarn (der Siebte hat den Sechsten zu Gast) wird FC-Spielertrainer Thomas Schulz jedoch eine andere Taktik wählen als im Pokalspiel und diesmal keine Viererkette spielen lassen. Ein Grund: Schulz hat nicht die bewährte Formation zur Verfügung, muss ohne die Urlauber André Meyna und Jonas Kunze auskommen. Das Hinspiel endete übrigens torlos.

Bovender SV – SV Seeburg. „Bovenden hat sich verstärkt“, warnt Seeburgs Obmann Michael Messerschmidt, die Aufgabe beim im August 2011 mit 3:1 besiegten BSV auf die leichte Schulter zu nehmen. SVS-Coach Ansgar Kühne muss auf den wieder einsatzbereiten, dafür aber dienstlich verhinderten Eugen Petri verzichten; das Mitwirken von Pascal Ratzke ist fraglich. Messerschmidt ist unabhängig davon „überzeugt, dass wir die drei Punkte holen“. Kühne fordert von seiner Truppe, dass sie 90 Minuten lang konzentriert zu Werke geht.