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Fußball vor Ort Frauen-EM: Interview mit Sandra Hallmann vom Fußballkreis Göttingen
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Frauen-EM: Interview mit Sandra Hallmann vom Fußballkreis Göttingen
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21:53 19.07.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Warum läuft es für die deutschen Frauen bei der Fußball-EM in Schweden nicht so rund, wie gewünscht?
Ähnlich wie bei der WM 2011 hat im ersten Spiel die Spritzigkeit gefehlt. Auch damals gab es in den Testspielen eine gewisse Lockerheit, die bei Turnierbeginn weg war. Eigentlich ist die Truppe stark, auch wenn die Zentrale nur halb besetzt ist: Simone Laudehr war lange verletzt, ist ballunsicher und spielt viele Fehlpässe.

Sandra Hallmann

In der Abwehr ist Annike Krahn eine Fehlbesetzung, finde ich. Sie ist langsam und unsicher. Und man hat gemerkt, dass Lena Goeßling gefehlt hat. Im Übrigen glaube ich, dass uns eine schnelle Stürmerin gut tun würde.

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Was ist jetzt zu tun?
Pauline Bremer (Talent aus Göttingen, Anm. d. Red.) einwechseln (Lacht). Im Ernst: In der Abwehr würde ich innen statt mit Krahn mit Josephine Henning spielen und Luisa Wensing außen aufstellen. Vielleicht würde ich irgendwann Bajramaj bringen, der ich in jedem Fall den Vorzug vor Behringer geben würde. Für die Zentrale hoffe ich, dass Goeßling im Viertelfinale wieder dabei ist. Vorn müssen wir in höherem Tempo dem Ball nachgehen.

Was ist noch möglich?
Wenn du jetzt nicht gegen Italien gewinnst, hast du es einfach auch nicht verdient. Das ist eine spielschwache Mannschaft. Außerdem dürfte Schweden bei aller Stärke im Halbfinale einfacher zu spielen sein als Frankreich – vorausgesetzt natürlich, wir kommen weiter.

Ihr Tipp gegen Italien?
Ich tippe auf einen 2:0-Sieg. Gegen Island habe ich übrigens auf 3:0 getippt und lag richtig.

Interview: Eduard Warda