Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Fußball vor Ort Frauenfußball-Oberliga: Drei Tore der Sparta-Stürmerin beim 3:2
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Frauenfußball-Oberliga: Drei Tore der Sparta-Stürmerin beim 3:2
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:04 09.09.2013
Von Kathrin Lienig
Hat Blick für die Mitspielerinnen: Spartas Ramona Reichpietsch (l.) gegen die Barumerin Jasmin Papenburg. Quelle: Pförtner
Anzeige
Göttingen

SpartaMTV Barum 3:2 (1:1). „Das hat wieder viele graue Haare gebracht“, sagte Sparta-Trainer Norbert Meyer nach dem knappen Erfolg. „Die erste Halbzeit scheint momentan nicht unser Ding zu sein“, haderte er mit dem Auftritt seiner Mannschaft vor der Pause. Sie sei wieder einmal zu unkonzentriert gewesen, habe sich erneut jede Menge Abspielfehler geleistet. Auch der Rückstand gehört inzwischen bei Sparta dazu, 0:1 lagen die Göttingerinnen zurück.

Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen klar überlegen, allerdings wollte der Ball zunächst nicht über die Torlinie. Die zuletzt so treffsichere Katharina  Kottrup traf allein dreimal den Pfosten. Da passte es, dass dieses Mal Inga Große wieder einen starken Tag erwischt hatte. Nach ihrem dritten Treffer zum 3:1 schalteten allerdings alle einen Gang zurück. „Da dachten meine Spielerinnen wohl, das Thema sei durch. Aber sie müssen es ja immer spannend machen“, sagte Meyer. Der Aufsteiger kam noch zum Anschlusstreffer. Die knappen Resultate der vergangenen Saison setzen sich fort: Da hatte Sparta immerhin neun der 22 Spiele mit nur einem Treffer Differenz gewonnen. 

Anzeige

Tore: 0:1 Schön (14.), 1:1, 2:1, 3:1 Große (23., 49., 84.), 3:2 Schön (88.).

SC Völksen – ESV Rot-Weiß 1:1 (1:1). Ein langer Pass in die Spitze, eine schnelle SC-Stürmerin, die sicher abschließt – so hatte sich der ESV den Spielbeginn und die Ereignisse in der ersten Minute beim bis dahin noch punktlosen Gegner nicht vorgestellt. „Das war Pech. Ansonsten hatten wir Völksen in beiden Halbzeiten im Griff“, berichtete Rot-Weiß-Trainer Hans-Werner Wehmeyer, der wieder einmal zahlreiche Stammspielerinnen ersetzen und sein Team entsprechend umbauen musste.

„Wir haben uns viele hochkarätige Chancen erspielt, wie schon gegen Renshausen. Die müssen einfach konsequenter genutzt werden“, ärgerte sich der Coach. Eine dieser Möglichkeiten verwertete dann jedoch Johanna Becker, die ihre angestammte Position in der Abwehr in diesem Spiel verlassen musste und über Linksaußen stürmte – mit Erfolg. Erst Mitte Oktober kann Wehmeyer wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen.

Tore: 1:0 Tietz (1.), 1:1 Becker (37.).