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Fußball vor Ort Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen bleibt an Tabellenspitze
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen bleibt an Tabellenspitze
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16:30 07.10.2013
Siegesjubel: die Spartanerinnen Jessika Reinecke, Sandra Ritter, Ramona Reichpietsch, Inga Grosse, Katharina Kottrup, Malin Wilckens (v.l.). Quelle: Pförtner
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SpartaSC Völksen 6:0 (3:0). Fallobst war der Tabellenletzte für Sparta zunächst nicht. „Die ersten 20 Minuten waren katastrophal“, sagte Trainer Norbert Meyer. Was war geschehen? „Das weiß ich auch nicht.“ In jedem Fall war Völksen zu Beginn klar besser, berichtete der Coach.

Erst zwei Elfmetertore durch Sandra Ritter mussten her, um die Spiellaune bei den Gastgeberinnen zu wecken. Dann nahm die Sparta-Offensive aber Fahrt auf, und Völksen kam mit dem halben Dutzend an Gegentoren noch glimpflich davon. Unter anderem scheiterten Ramona Reichpietsch und Franziska Wistuba an der Latte.

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„Die zweite Hälfte war echt klasse“, ließ sich schließlich auch Meyer zu einem Lob hinreißen. Als besondere Belohnung hätten seine Spielerinnen „endlich mal eine Woche Ruhe“ vor ihm, da Meyer in Eckernförde an der Ostsee Urlaub macht.

Tore: 1:0, 2:0 Ritter (23./FE, 30./FE), 3:0 Reichpietsch (40.), 4:0 Rust (47.), 5:0 Wilckens (69.), 6:0 Reichpietsch (82.).

SG Schamerloh – ESV Rot-Weiß 7:0 (4:0). Die Krise beim ESV Rot-Weiß verschärft sich immer weiter. Nach dem siebten Saisonspiel wartet das Team von Trainer Hans-Werner Wehmeyer weiter auf den ersten Sieg. Davon war der Gast auch im Landkreis Nienburg meilenweit entfernt.

„Obwohl wir denen fünf der sieben Tore geschenkt haben, war das eine richtige Klatsche“, erklärte Wehmeyer. Den Hauptgrund für die Misere machte er am Personalnotstand fest. Bei der SG fehlten allein sechs etatmäßige Stammspielerinnen.

Stattdessen musste mit Anna Kunze eine Spielerin aus der Kreisliga auflaufen, die im zweiten Durchgang von der gerade erst von einem Kreuzband-riss genesenen Annika Matthies ersetzt wurde. Obwohl seine Elf kämpferisch auftrat, sei nun der Zeitpunkt für Gesprächsbedarf gekommen, so Wehmeyer.

Vor allem das Freizeitverhalten einiger Spielerinnen stößt dem 66-Jährigen übel auf. Kritik übte er zudem an Schiedsrichterin Julia Kogel: „Sie hatte einen Bewegungsradius von maximal 20 Metern und lag bei vielen Entscheidungen daneben.“

Tore: 1:0 Schäkel (15.), 2:0 Lehmann (27.), 3:0 Meier (42.), 4:0 Siemann (44.), 5:0 Meier (50.), 6:0 Dunkhorst (81./FE), 7:0 Schröder (87.).

Von Rupert Fabig

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