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Fußball vor Ort Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen schwächelt gegen BSC
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17:25 22.09.2014
Einziger Lichtblick im Regen: Spartas Spielführerin Jennifer Rust (r.) bringt ihre enttäuschende Mannschaft in Führung. Quelle: Heller
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Göttingen

Demgegenüber gewann Ilse Kuck, Trainerin des ESV Rot-Weiß, der 1:4-Nederlage ihres Teams beim Tabellenzweiten TSG Ahlten Positives ab.

Sparta – BSC Acosta 1:1 (0:0). „Logisch: Wir sind nicht zufrieden“, verdeutlichte Meyer nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Aufsteiger. Nur dank der besseren Tordifferenz bleiben die Rot-Weißen Tabellenführer und verließen erstmals in dieser Saison nicht als Sieger den Platz. „Das Gekicke war fürchterlich. Nach vorn ging gar nichts“, fand Meyer deutliche Worte.

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Für einige Minuten hatte es ausgesehen, als würde seine Elf gewinnen: Denn Meyers lautstarke Halbzeitansprache zeigte Wirkung. Direkt nach Wiederanpfiff luchste Ramona Reichpietsch BSC-Verteidigerin Juliane Höfler den Ball ab, schüttelte sie mit einer Beckenbauer-Drehung ab, um danach halblinks Jennifer Rust in Szene zu setzen. Die erfahrene Stürmerin ließ sich die Chance nicht nehmen und schob überlegt rechts unten ein (46.).

Danach hatten die Gastgeberrinnen eine Drangphase, wobei Reichpietsch die größte Chance zum 2:0 bei einem Schuss über den Querbalken ausließ (51.). Der Ausgleichstreffer folgte wenig später: Zwar hatte Spartas Torhüterin Nina Hall den Freistoß von Nicole Kreter aus 22 Metern parieren können, bei Höflers Nachschuss war sie jedoch machtlos (58.).

In der Folge trafen die Göttingerinnen zweimal Aluminium (74./85.) und präsentierten sich besser als im ersten, chancenarmen Durchgang. Aber auch die Gäste hatten noch eine Großchance (67.). „Als Aufsteiger sind wir mit einem Punkt beim Tabellenführer natürlich zufrieden“, bilanzierte BSC-Coach Sven Bothe, während sein Team im Regen jubelte. – Sparta: Hall – Jühne – Probst, Wrisberg, Kamp – Reinecke, Papen, Bruch, Wilckens – Reichpietsch, Rust.

Tore: 1:0 Rust (46.), 1:1 Höfler (58.).

TSG Ahlten – ESV Rot-Weiß 4:1 (1:1). Die Göttingerinnen waren 1:0 in Führung gegangen und belohnten sich damit für eine starke erste Hälfte, nach der sie – aufgrund weiterer guter Möglichkeiten – auch 3:1 hätten führen können.

„Irgendwann in der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann kollektiv das Fußballspielen eingestellt, binnen einer Viertelstunde fielen drei Gegentore“, berichtete Kuck. Wieder einmal ging die Konzentration verloren, dadurch gab es Fehler im Mittelfeld, die Viererkette geriet unter Druck und die TSG-Stürmerinnen nutzten die Freiräume.

„Ich sehe viele Fortschritte und bin auch zufrieden damit. Wenn nicht mehr so viele Flüchtigkeitsfehler unterlaufen und wir mal mit einer Aufstellung mehrere Spiele antreten können, wäre  uns schon viel geholfen“, sagte Kuck.

Tore: 0:1 Mavraj (24.), 1:1 Jansen (26.), 2:1 Seemann (70.), 3:1 Jeschor (81.), 4:1 Wolter (83.).

th/kal

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