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Fußball vor Ort Frauenfußball: Sparta Göttingen auf Platz eins
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Frauenfußball: Sparta Göttingen auf Platz eins
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16:22 23.09.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Hans-Werner Wehmeyer vom ESV Rot-Weiß wäre mit einem vorzeitigen Saisonende hingegen alles andere als einverstanden. Seine Elf liegt auf dem vorletzten Platz, nachdem sie wie üblich 1:1 spielte.

SpartaSG Jesteburg/Bendestorf 3:1 (1:1). Zwar hatte der neue Spitzenreiter ein wenig Glück, dass beim Gast mit Sina Reinmüller eine Feldspielerin im Tor stand, die beim ersten und dritten Treffer nicht gut aussah, doch gab es am Heimsieg wenig zu deuteln. „Das mit der Torfrau ist ein Geschenk, dass wir auch gerne mal annehmen dürfen“, so Meyer.

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Die Gastgeberinnen nahmen die Zweikämpfe an und hatten mehr vom Spiel. „Dann haben wir auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen.“ Ein Ende der Erfolgsserie für das Meyer-Team ist zunächst auch nicht in Sicht, denn die vermutlich härtesten Kaliber hat Sparta in der Hinrunde nicht mehr vor der Brust.

Zumal die Rot-Weißen über einen sehr tiefen Kader verfügen. Vor allem die Neuzugänge Ramona Reichpietsch und Kathi Kottrup sind voll eingeschlagen, zeichnen nahezu in jedem Spiel für Tore verantwortlich. Reichpietsch, gekommen vom SV Upen aus der Landesliga, überragt als Vorbereiterin.

„Manchmal ist sie sogar zu uneigennützig“, sagt Meyer über sie. Kottrup ist für den Trainer die große Überraschung. „Sie gibt mir Offensivqualität, auch wenn Jenny Rust verletzt fehlt.“ Über die mögliche Meisterschaft werde Meyer aber frühestens zu Beginn der Rückrunde nachdenken.

Tore: 1:0 Kottrup (23.), 1:1 Jagusch (33.), 2:1 Reichpietsch (73.), 3:1 Frommann (83./ET).

PSV GW Hildesheim – ESV Rot-Weiß 1:1 (0:1). Zum vierten Mal in fünf Partien 1:1 gespielt, und dabei erneut stark ersatzgeschwächt den verdienten Sieg verpasst. Vor dieser Leistung zieht Wehmeyer den Hut. „Hochachtung, dass die Mannschaft nach dem 0:4-Debakal von der vergangenen Woche so zurückkommen ist“, betont der erfahrene Coach.

Abermals habe seine Elf ein deutliches Plus an Torchancen besessen. Erfolgreich war aber einzig Marie Diekgerdes. Das Gegentor resultierte „mal wieder“ aus einem individuellen Defensivfehler, war daher völlig unnötig, so der der Ex-Spartaner. – Tore: 0:1 Diekgerdes (37.), 1:1 Holzmann (64.).

Von Rupert Fabig