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Fußball vor Ort Fußball-Bezirksliga: TSV lehnt trotz Siegesserie Favoritenrolle gegen SCW ab
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Fußball-Bezirksliga: TSV lehnt trotz Siegesserie Favoritenrolle gegen SCW ab
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00:19 19.08.2013
Erst Pokalerfolg, jetzt Spitzenspiel gegen Landolfshausen: der SCW und Lukas Eiffert (l.), hier gegen Bremkes Sascha Wittkowski. Quelle: Vetter
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Göttingen

Tuspo Petershütte II – Sparta.Die Rot-Weißen haben als Absteiger aus der Landesliga nach zwei Niederlagen in Folge auch noch mit einem ausgedünnten Kader zu kämpfen. Trainer Esmir Muratovic resigniert trotzdem nicht: „Ich habe jetzt immerhin elf Spieler auf dem Platz. Hier kann jeder jeden schlagen. Für mich ist wichtig, dass sich die Mannschaft erholt.“ Sparta habe vor, mit „breiter Brust“ in die Begegnung zu gehen. Die Elf aus Petershütte ist als zwölftplatzierter direkter Verfolger Spartas.

TSV Landolfshausen – SCW. Der TSV legte mit zwei Siegen einen guten Saisonstart hin und kann die Weender optimistisch empfangen. Die haben zwar Respekt vor ihrem Gegner, an Kampfeswillen mangelt es dem Team von Trainer Marc Zimmermann jedoch nicht: „Landolfshausen ist auf jeden Fall favorisiert, obwohl wir es im Pokal geschlagen haben.“

Dies sei aber nur den Personalmängeln in deren Abwehr zu verdanken gewesen. Am Sonntag gebe es trotzdem Punktchancen. Der TSV wird also auf einen entschlossenen Gegner treffen. Ingo Müller, Trainer des TSV, bleibt trotz der  Erfolge zurückhaltend und lehnt die zugeschriebene Favoritenrolle ab: „Unsere Defensive ist wie im Pokal immer noch nicht ideal besetzt.“ Obwohl zweimal gewonnen wurde, dürfe sich die Mannschaft nicht zu sicher fühlen. Weende sei ein Gegner, vor dem man sich in Acht nehmen müsse. „Das Maß der Dinge in der Bezirksliga“, kontert Müller.

FC Grone – SG Werratal. Die Landesligaabsteiger vom Rehbach hatten eine empfindliche 1:5-Niederlage gegen den SCW zu verkraften. Trainer Goran Andjelkovic dazu: „Die Jungs können nicht glauben, so ein Spiel auf einer Arschbacke absitzen zu können. Auch wenn wir Aufstiegsaspirant Nummer eins sind, müssen wir uns jedes Wochenende aufs Neue anstrengen.“ Werratal verbuchte wie Grone in den bisherigen Spielen je einen Sieg und eine Niederlage.

TSV Bremke/Ischenrode – VfR Osterode. Das Pokalaus gegen den SCW am Mittwoch bedeutete für das Team von Ralf Stieg die dritte Niederlage in Folge. „Wir müssen aus dem Knick kommen und drei Punkte holen. Die Truppe steht in der Pflicht“, sagt der Trainer des TSV. Der VfR hingegen gewann keins seiner zwei Spiele und weist mit sieben Gegentoren einen eklatanten Defensivmangel auf.

SV Germania BreitenbergSG Lenglern. Die Tabellenführer aus Lenglern können gelassen in die Partie gegen die Eichsfeld-Elf gehen. Trainer Dirk Tauber ist stolz auf die Leistung seines Teams und will den Aufwärtstrend gegen den SV selbstbewusst weiterführen: „Wir  wollen in Breitenberg drei Zähler mitnehmen. Aber ich habe den Jungs gesagt, dass der SV sich reinhängen wird.“ In den bisherigen schwachen Leistungen des Vorletzten sieht Tauber dessen zusätzliche Motivation. „Wir dürfen nicht übermütig werden. Schön ist, dass wir so ein Polster haben“, so der Coach des Aufsteigers.

SSV Nörten – SC Hainberg.   Hainbergs Trainer Carsten Langar hält sich mit Prognosen zurück: „Ich kann noch nicht sagen, wer wie stark ist. Ein Auswärtsspiel in Nörten wird schwer, aber wir haben nicht vor, zu verlieren.“ Der SSV aber verspricht, ein harter Gegner zu sein. „Am Sonntag müssen wir gewinnen, um den vierten Platz zu halten. Hainberg ist unangenehm, aber auf so etwas können wir uns einstellen.“ Trainer Stefan Claus erwähnt außerdem den 30. Geburtstag von Chris Engelhardt. Er sei ein „absolutes Vorbild an Einsatz und Motivation. Ihm wollen wir den Sieg schenken.“

jen