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Fußball vor Ort Fußball: Breitenberg siegt trotz vier Gegentreffern
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Fußball: Breitenberg siegt trotz vier Gegentreffern
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23:17 15.02.2015
Hat die Nase vorn: Rhumes Cederic Gries (vorn) im Duell mit Hahles Patrick Thomae.
Hat die Nase vorn: Rhumes Cederic Gries (vorn) im Duell mit Hahles Patrick Thomae. Quelle: Schneemann
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Eichsfeld

Sehr turbulent verlief das Aufeinandertreffen zwischen dem SV Germania Breitenberg sowie dem SC Dransfeld. Beim 6:4-Sieg der Germania fielen alleine in den ersten 45 Minuten acht Treffer.

SG Rhume – SV Eintracht Hahle 7:0 (3:0). „Wir haben das Spiel schon bestimmt, wenn das Ergebnis auch um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist, denn am Ende hat der Gegner die Flügel ein wenig hängen lassen“, resümierte der Rhumer Coach. Er war mit der Vorstellung seines Teams nach erst drei absolvierten Trainingseinheiten sehr zufrieden. „Läuferisch und spielerisch war das schon sehr anständig“, freute sich Dietrich, der seine Jungs in den Trainingseinheiten überwiegend läuferisch  auf die Probe gestellt hatte. 

Mit Ibba, Jüttner, Fischer, Krause und Franke fehlten den Eichsfeldern gleich fünf Spieler. Dies machte sich allerdings nicht negativ bemerkbar. „Der Kader ist qualitativ ja noch einmal verstärkt worden. Dadurch ist der Druck innerhalb der Mannschaft natürlich erhöht worden“, erläuterte Dietrich.

Auch erst zwei Einheiten nach der Winterpause hatte Kreisklassen-Vertreter SV Eintracht Hahle absolviert. Die Crew von Trainer André Metenyszyn trat mit Akteuren aus der ersten und zweiten Mannschaft an. „Kompliment an die gegnerische Mannschaft, die Rhumer haben wirklich ein starkes Spiel gemacht“, zollte der SVH-Trainer Lob. Für ihn war die Niederlage kein Drama. „Am nächsten Sonntag spielen wir gegen Seeburg. Da bin ich gespannt, wie wir uns verkaufen. Dieses Spiel hat dann schon ein wenig richtungsweisenden Charakter“, sagte Metenyszyn. – Tore: Maretschke, Wodarsch (je 2), Otto, Beseke, Gorgievski (je 1).

SV Germania Breitenberg – SC Dransfeld 6:4 (4:4). Äußerst unterhaltsam verlief die erste Halbzeit zwischen den Breitenbergern und dem Dransfelder SC, derzeit Siebter in der Kreisliga. „Für einen Sonntag Nachmittag war das schon fast zu aufregend. Beim Tatort war ich abends vor dem Fernseher deshalb auch beinahe zu angespannt“, nahm Germanias Spielertrainer Timo Friedrichs die Gegentorflut im ersten Abschnitt mit Humor.

Das Abwehrverhalten seiner Elf gefiel Friedrichs jedoch in der Tat nicht. „Wir haben in der Defensive viel zu leichtfertig agiert und viel zu einfache Gegentreffer bekommen“, gestand er nach dem Abpfiff. „Bei allem Offensivgeist und bei allem Verständnis für schönes offensives Spiel, aber das war etwas Zuviel des Guten.“ In der Halbzeit fand Friedrichs deshalb auch deutliche Worte, denn „vier Gegentreffer in einer Halbzeit sind eine Menge Holz“.  Der Kreisligist erspielte sich nach Einwürfen oder gechippten Bällen über die Breitenberger Abwehr Gelegenheiten und drehte dank der fehlenden Staffelung beim Gegner einen 0:2-Rückstand innerhalb von nur elf Minuten in eine 3:2-Führung. „Es wäre allerdings zu einfach, nur den Innenverteidigern die Schuld zu geben“, unterstrich Friedrichs.

Deutlich, so der Breitenberger, habe man in dieser Partie gemerkt, wie wichtig die erfahrenen Kräfte im Kader seien. Mit Benedikt Simmert fehlte genauso so ein Akteur in der Abwehr. Positiv, so Timo Friedrichs, sei jedoch der Offensivdrang seiner Elf gewesen. Jan-Christoph Koch und Mateusz Wolanski, der insgesamt dreimal zur Stelle war, schossen den Bezirksligisten bereits nach sechs Minuten mit 2.0 in Front. „Vielleicht war das zu schnell“, mutmaßte Friedrichs hinsichtlich der Gründe des darauf folgenden defensiven Kollektivschlafes. Immerhin stabilisierten sich die Eichsfelder im zweiten Abschnitt und hielten ihren Laden dicht. Vorher jedoch, sei es „drunter und drüber“ gegangen. konstatierte Friedrichs. – Tore: 1:0 Koch (3.), 2:0 Wolanski (6.), 2:1 (20.), 2:2 (27.), 2:3 (31.), 3:3 Hartmann (34.), 3:4 (38.), 4:4 Koch (42.), 5:4/6:4 Wolanski (61./75.). vw/cro