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Fußball vor Ort Fußball-Kreisliga: Lenglern und Bovenden kämpfen um Titel und Aufstieg
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21:54 14.06.2013
Von Michael Geisendorf
Fernduell um die Meisterschaft:  Lenglern (links Martin Hunger) ist gegenüber Bovenden im Vorteil.
Fernduell um die Meisterschaft:  Lenglern (links Martin Hunger) ist gegenüber Bovenden im Vorteil. Quelle: CR
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Göttingen

Lenglern steht gegen den Tabellenvierten sicher vor der schwereren Aufgabe, hat aber den Vorteil eines komfortablen Tore-Polsters von +13 und damit die deutlich besseren Karten. Den Vorsprung des Titelrivalen wettzumachen, sieht für Bovenden selbst gegen Absteiger Seulingen – der sich für die nächste Saison die Dienste des Noch-Bovenders Ercan Beyazit als Spielertrainer gesichert hat – nach einer unmöglichen Mission aus.

Minimalchance wahren

„Wir werden alles daran setzen, unsere Minimalchance zu wahren“, verspricht BSV-Teammanager Volker Trümper, der diese Funktion auch in der kommenden Saison ausfüllen will. In erster Linie aber drücken die Bovender der SG Bergdörfer  die Daumen. Sie hoffen, dass die Eichsfelder Lenglern ein Unentschieden abringen und so dem Team von Trainer Djordje Curcic zum Titelgewinn verhelfen.

Lenglerns Coach Dirk Tauber versichert, dass er großen Respekt vor der SG Bergdörfer hat und sein Team die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen wird. „Wir wissen aus dem Hinspiel, das wir mit 4:3 gewonnen haben, was auf uns zukommt, wie spiel- und kampfstark die junge Bergdörfer Truppe ist.“ Außerdem habe er maximal zwölf Spieler seiner Stammelf zur Verfügung. Darüber hinaus stehe der Einsatz von Torjäger Yusuf Beyazit (geschwollener Knöchel) und Andreas Aulepp (eventuell beruflich verhindert) auf der Kippe.

Sauer auf Hertha Hilkerode

„Glücklicherweise können wir auf Oldie Robert Semenic und auf Arthur Benedig zurückgreifen, der zwar nach Düsseldorf gezogen, aber noch bei uns gemeldet ist“, freut sich Tauber und gibt sich kämpferisch: „Da wir jetzt soweit gekommen sind, wollen wir das Ding auch durchziehen und Meister werden. Es wäre bitter, wenn wir im letzten Saisonspiel die erste Niederlage der Rückserie kassieren würden.“

Trümper ist immer noch sauer auf Hertha Hilkerode, das am vergangenen Wochenende gegen Bovenden nicht angetreten ist und damit dem BSV die Chance genommen habe, durch einen hohen Sieg die Tordifferenz gegenüber Lenglern zu verkleinern: „Für mich ist das eine grobe Unsportlichkeit von Hilkerode, gleich zweimal in der Saison nicht gegen uns anzutreten“, unterstreicht der Teammanager.