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Fußball vor Ort Fußball-Landesliga: Spitzenspiel in Northeim
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Fußball-Landesliga: Spitzenspiel in Northeim
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00:17 26.08.2013
Zeigte gegen Wolfenbüttel mit Philipp Käschel auf der rechten Seite eine gute Leistung: Yannick Freyberg (M.), hier gegen Northeim. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Am Sonntag um 15 Uhr stehen sich im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion der Spitzenreiter und der Tabellendritte gegenüber, die sich beide in sehr guter Form befinden.

Northeim in guter Form

Northeim fertigte zuletzt auswärts den SSV Kästorf mit 5:0 ab, die SVG schlug auf eigenem Platz den Titelkandidaten MTV Wolfenbüttel nach einer Gala-Vorstellung mit 3:0. „Wir haben gegen Wolfenbüttel gut über außen gespielt, waren zentral mit Nico Grimaldi sehr stark und haben ordentlich in der Abwehr gestanden. Wenn wir in dieser Form in Northeim auflaufen, haben wir eine Chance“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte, der früher lange Zeit die Eintracht trainiert hat.

Northeim, merkt der Coach ironisch an, sei „wie jedes Jahr Titelfavorit“.

Schwarz-Weiße mit breiter Brust

Andererseits werden die Schwarz-Weißen am Sonntag mit breiter Brust im Gustav-Wegner-Stadion auflaufen. „Alle Spieler, die gegen Wolfenbüttel nicht dabei gewesen sind, werden es schwer haben reinzukommen“, stellt Nolte klar. Dabei ist der Spanier Josu Vicuna spielberechtigt, und auch René Illner ist einsatzbereit. Einzig für Mahsum Orak dürfte ein Einsatz zu früh kommen, wenngleich der Defensiv-Spezialist schon wieder trainiert hat. Meldet sich auch noch Orak fit, kann Nolte aus dem Vollen schöpfen.

Großer Wille gegen Wolfenbüttel

Wie groß gegen Wolfenbüttel der Wille war, den schwachen Pokal-Auftritt gegen Bilshausen vergessen zu machen, symbolisierte eine Szene kurz vor Schluss: Einen sehr steilen Steilpass verfolgte Stürmer Grimaldi im Vollsprint bis zur Torauslinie, wo er den Ball stoppte. Der Schiedsrichter war zur Freude der Zuschauer hinterher gerannt. Er blickte von oben auf den ruhenden Ball – und gab ihn aus. Kurze Zeit später traf Grimaldi zum 3:0.

Aber auch ein eher unauffälliger Akteur wie Zekas auf der Sechser-Position wusste zu gefallen. „Er spielt unaufgeregt und macht Löcher zu“, sagt Nolte, warnt aber gleichzeitig: „Northeim ist ein eingespieltes Team, hat gute Individualisten wie Mohebieh, mit Marx und Gehrke eine gute Innenverteidigung und mit Braun einen sehr starken Sechser.“ Somit dürfte alles bereitet sein für eine echte Spitzenpartie. „Beide Teams sind ungeschlagen: Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Nolte.

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