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Fußball vor Ort Fußball-Oberliga: Im ersten Heimspiel treffen die Schwarz-Gelben auf Drochtersen-Assel
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Fußball-Oberliga: Im ersten Heimspiel treffen die Schwarz-Gelben auf Drochtersen-Assel
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18:10 09.08.2013
Hier noch mit den Farben des RSV 05: Die Anhänger von Göttingen 05 feuern im Jahnstadion ihr Team an. Vorn links am Spielfeldrand Lupo-Martini-Trainer Francisco Coppi. Quelle: CR
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Göttingen

Wie das dann aussieht, wenn ein willensstarkes und motiviertes Team mit einem ehrgeizigen Coach auf einen Ligakonkurrenten trifft, davon können sich die Göttinger Zuschauer am Sonntag um 15 Uhr zum ersten Mal in dieser Saison ein eigenes Bild machen: Zu Gast ist im Jahnstadion die SV Drochtersen-Assel, der Tabellenfünfte der vergangenen Saison.

In der zweiten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe

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Während sich 05 am ersten Spieltag mit 3:1 beim TSV Ottersberg durchsetzte, musste Drochtersen-Assel eine 0:2-Heimschlappe gegen den Aufsteiger VfL Oldenburg einstecken. Ebenfalls mit 0:2 endete das Achtelfinalspiel im Niedersachsenpokal gegen den allerdings klassenhöheren VfB Oldenburg. Augenzeugen berichteten jedoch davon, dass der Gastgeber nach dem 0:1-Rückstand gut gespielt habe. Der Treffer zum 0:2 sei dann gegen den favorisierten VfB die Entscheidung gewesen. „Das war in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe“, kommentierte der Oldenburger Coach Alexander Nouri.

Nun fallen jedoch noch drei wichtige Spieler aus: Mau und Johrden (beide verletzt) sowie Martens (Hochzeit). Außerdem gilt Drochtersen-Assel als ein Team, das vor allem im Abschluss Probleme hat und kaum in der Lage ist, ein Spiel aufzuziehen. Passend dazu wies die Mannschaft in der vergangenen Saison eine bessere Auswärts- als Heimbilanz auf – Warnung genug für das Göttinger Team von Trainer Ehrlich.

Drei Punkte Pflicht

Aus dem Umfeld des Gegners sei zu hören gewesen, dass in Göttingen für Drochtersen-Assel drei Punkte Pflicht sind, berichtet Ehrlich, der ebenfalls den Gegner für favorisiert hält: „Wir sind ganz klar in der Außenseiterrolle.“ Andererseits möchte er „jedes Spiel gewinnen“, muss jedoch auf Washausen und Stern verzichten, der zwar aus dem Urlaub zurück ist, jedoch noch nicht trainiert hat.

Das Training ist auch der Grund für einen Wechsel zwischen den Pfosten: Youngster Niko Wolany erhält eine Chance. „Wolany hat fünfmal trainiert, Holzgrefe nur zweimal. Da muss man dann auch Niko die Chance geben“, stellt Ehrlich klar. „Wer nicht im Training ist, hat auch wenige Chancen aufzulaufen.“ Bei Krzysztof Podolczak, der sich vor kurzem die Schulter ausgekugelt hat, „muss man mal sehen“. Dagegen rücken Huck und Moreno-Morales sicher wieder in den Kader.

Gespannt

„Ich bin gespannt, was mir die Mannschaft am Sonntag anbietet“, sagt Ehrlich. „Die Jungs können ordentlichen Fußball spielen, haben hart trainiert und sind gut drauf.“

Die Göttinger Fans jedenfalls freuen sich auf den ersten Heimauftritt des 1. SC Göttingen 05 seit seiner Neugründung. Im Internet wurde die Partie als das erste Heimspiel des 1. SC 05 seit zehn Jahren angekündigt. Im Block F unter dem Tribünendach des Jahnstadions soll es eine Choreografie geben.

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