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Fußball vor Ort „Göttingen hat eine sehr persönliche Atmosphäre“
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21:08 10.01.2019
Volker Kersting Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Es sind nicht nur die Duelle zwischen den regionalen Teams und Mannschaften der Profiklubs: Geschichten an der Bande und rund um das Turnier begeistern beim Sparkasse & VGH CUP in der Göttinger Lokhalle jedes Jahr aufs Neue.

Neu im CUP-Team ist SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel. „Lutz hat mich gefragt und ich hatte Zeit“, sagte Tunkel, der in der Turnierleitung sitzt und akribisch arbeitet. „Es ist ein ganz interessanter Blickwinkel auf das Turnier. Ein tolles Team, und ich bin super aufgenommen worden“, so der SVG-Abteilungsleiter. Morgens um 5.30 Uhr beginnt Tunkels Tag, denn er geht vor dem Turnier noch arbeiten. „Das Turnier ist dann so um 1 Uhr zu Ende – das reicht dann auch“, sagt Tunkel. Auf die Frage, ob er bereits Talente für die SVG-Landesligamannschaft gescoutet habe, antwortete er lächelnd: „Das Team von Austria Wien würde ich komplett nehmen.“

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Seit vielen Jahren als Experte in Göttingen dabei ist Volker Kersting, Nachwuchsleiter des FSV Mainz 05, dessen U19 auch wieder beim Turnier dabei ist. „Ich bin jetzt gerade zwei Stunden hier und verschaffe mir erst einmal einen Überblick über die regionalen Teams“, so Kersting. „Das war schon recht ansprechend, gerade unsere Gruppe mit Rhume-Oder, die eine starke Leistung gezeigt haben“, ergänzt der Nachwuchsleiter. Ob Manchester United erneut den Titel einfahren kann, möchte Kersting noch nicht einschätzen. „Die habe ich noch nicht gesehen. Austria Wien wird sicherlich wieder dazu gehören, da sie sehr ausgeglichen spielen“, schätzt Kersting.

Die Mainzer A-Jugendlichen bekommen es in der REWE-Gruppe mit Turnierneuling Fortuna Düsseldorf und Fulham FC zu tun. „Fulham hat starke Individualisten dabei. Wer tatsächlich zu den Favoriten beim Cup gehört, kann man erst nach dem zweiten Tag einschätzen“, prognostiziert der Mainzer. Auf die Frage, ob Kersting noch nach Spielern für die U19 Ausschau halte, antwortete er: „Da wird es dann schon eng, aber es gibt immer wieder den ein oder anderen Quereinsteiger. Siehe Hannover 96.“

Mit der eigenen A-Jugend streben die Mainzer an, so weit wie möglich zu kommen. „Unser Team steht aktuell auf Platz zwei in der A-Jugend-Bundesliga. Wir haben immer das Problem, dass zu dieser Zeit in Rheinland-Pfalz Abitur ist und nicht alle Spieler dabei sein können“, erklärt Kersting, der gerne in die Lokhalle kommt. „Göttingen hat eine sehr persönliche Atmosphäre. Die Kombination zwischen Profiteam und Regionalteam macht das tolle Turnier in der Lokhalle aus. Die Zuschauer in der vollen Halle tun ihr Übriges“, lobt der Nachwuchsleiter.

Von Jan-Philipp Brömsen

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