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Fußball vor Ort Greitweg-Cup bleibt in der Nachbarschaft
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19:18 21.02.2016
Hat nur hier die Nase vorn: Hagenbergs Hamudi Souleiman (r.) gegen Grones Fabian Pietsch.
Hat nur hier die Nase vorn: Hagenbergs Hamudi Souleiman (r.) gegen Grones Fabian Pietsch. Quelle: Swen Pförtner
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Dieser wiederum gewann das Spiel um den dritten Platz mit 4:1 (1:0) gegen Ausrichter Sparta.

Dem Bezirksligisten Grone kam das Spiel auf dem Kunstrasen offenbar gelegen: Die technisch versierte Offensivabteilung zeigte einige starke Kombinationen und gelangte durch zwei Treffer von Linus Grund (15., 38.) auf die Siegerstraße. „Es hat heute einfach sehr viel Spaß gemacht“, sagte Grund nach den 80 Spielminuten.

Fassungslos war demgegenüber Hagenbergs Trainer Oliver Gräbel: „Unsere Turnierplatzierung ist in Ordnung. Die heutige Leistung aber ist indiskutabel. Wir haben keinen Charakter gezeigt, keine Gemeinschaft“, kritisierte er scharf.

Sehenswert im Finale war nicht nur der Treffer zum 2:0, bei dem Grund den Ball von der gegnerischen Strafraumgrenze in den Giebel schlenzte. Sondern auch das 3:0, bei dem der Offensivakteur ebenfalls eine Schlüsselrolle spielte: Von Außenverteidiger Simon Stern in Szene gesetzt, spielte Grund einen Doppelpass mit Mathis Gleitze und legte in die Mitte auf Stern, der nur noch den Fuß hinhalten musste (75.).

Während Grone defensiv lediglich einmal bei einem Schuss von Grzegorz Podolczak (18.) bangen musste, schraubten letztlich Tobias Schütte per Distanzschuss unter die Latte (79.) und Oliver Waas (nach Flanke von Adrian Koch, 80.) das Ergebnis auf 5:0 hoch.

Die Zuschauer am Greitweg wurden auch im Spiel um den dritten Platz mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze verwöhnt: Denn Jannik Psotta vom 1. SC 05 versenkte so das Leder zum zwischenzeitlichen 3:1 im Sparta-Gehäuse (60). In dieser Phase entschieden die Schwarz-Gelben die Partie mit drei Treffern binnen vier Minuten auch für sich: Kurz zuvor hatte Mladen Drazic nach Flanke von links zum 2:1 eingenetzt (58.), kurz danach Neuzugang Benjamin Zackenfels per Abstauber zum 4:1-Endstand (61.).

„Wir wurden gnadenlos bestraft“, verdeutlichte nach dem Schlusspfiff Sparta-Coach Esmir Muratovic, und betonte: „Heute haben wir unser schwächstes Spiel im Turnier gezeigt.“

Im ersten Durchgang waren die 05er durch einen Flachschuss von Marko Akcay in Front gegangen (5.). Nach Wiederanpfiff drückte Sparta und kam folgerichtig durch Enrico Weiss zum Ausgleich (45.). „Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte haben wir wirklich gut gespielt“, untermauerte Muratovic, dessen Team in der Folge jedoch wenig ausrichten konnte.

Im Spiel um den fünften Platz besiegte der SC Hainberg dank eines Treffers von Yasin Ermisoglu (50.) den RSV 05. Mit dem Turnierablauf waren das Organisationsteam um Arno Plumbohm, der sich „ein paar mehr Zuschauer“ gewünscht hätte, sehr zufrieden: „Die Vereine finden es großartig, die Möglichkeit zu erhalten, dieses Trainingsturnier zu spielen“, so Plumbohm.

Fotos im GT-Sportbuzzer