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Fußball vor Ort Groner sollen gegen Landolfshausen mehr laufen
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Groner sollen gegen Landolfshausen mehr laufen
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22:03 16.03.2012
Niedergekämpft worden: Der FC Grone (weiße Trikots) will die 0:1-Niederlage gegen Breitenberg (blaue Trikots) wett machen.
Niedergekämpft worden: Der FC Grone (weiße Trikots) will die 0:1-Niederlage gegen Breitenberg (blaue Trikots) wett machen. Quelle: Walliser
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Göttingen

Grone hat aber immer noch acht Zähler Vorsprung und empfängt nun den TSV Landolfshausen. Breitenberg tritt beim TSV Bremke/Ischenrode an, der SC Hainberg beim SSV Nörten-Hardenberg. Der SCW hat den SV Südharz zu Gast. Sämtliche Partien werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

FC Grone – TSV Landolfshausen

„Natürlich ist Grone schlagbar. Wer etwas anderes gedacht hat, schwebt in einer anderen Sphäre“, sagt FC-Trainer Goran Andjelkovic, der sich ein „griffigeres Zweikampfverhalten“ seiner Spieler gewünscht hätte. „Spielerisch war das okay, aber wir haben das Laufen vergessen.“ Dieses wird gegen die ebenso kampfstarken Landolfshäuser dringend vonnöten sein, zumal neben Meyer und Grasmück auch Kleinschmidt fehlt. Torhüter Borrs hat nach seiner roten Karte zwei Wochen Sperre abzusitzen. „Das war meine eigentliche Niederlage“, sagt Andjelkovic, „Undiszipliniertheiten kann ich nicht leiden“. Vorerst gilt aber in Grone, vor allem auch im Titelkampf: „Wir machen uns nicht verrückt. Wenn du gegen die schärfsten Konkurrenten verlierst und gegen die anderen Teams gewinnst, wirst du trotzdem Meister.“

TSV Bremke/Ischenrode – Germania Breitenberg

Nur unwesentlich hat sich die Bremker Personalsituation verbessert: Kaplan ist wieder dabei, vielleicht auch Wille. Die Breitenberger treten erstens nach dem Sieg gegen Grone mit breiter Brust an und werden sich, so mutmaßt TSV-Trainer Ralf Stieg, zweitens dafür rächen wollen, dass Bremke ihnen in der vergangenen Saison die Titelsuppe versalzen hat: „Ohne Kampf werden wir nicht bestehen können.“

SCW – SV Südharz

Das 1:5 im Hinspiel mit den Verletzungen von Scheffer und Trenczek markierte für die Weender den Anfang einer Negativserie. Vor allem auf die Stürmer Ball und El-Zein habe seine Mannschaft „keinen Zugriff“ gehabt, erinnert sich SCW-Trainer Marc Zimmermann. Nun ist zumindest El-Zein mit Kreuzbandriss nicht dabei. „Wir müssen versuchen, die erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen“, fordert Zimmermann, der Motivation aus dem überragenden Auftritt beim 5:0-Erfolg gegen den SC Hainberg zieht. „Das war schon überzeugend“, sagt der Weender Coach, der wieder auf Richter zurückgreifen kann. Unter der Woche kursierte eine Grippe, „aber auch das Problem werden wir lösen“, sagt Zimmermann.

SSV Nörten-Hardenberg – SC Hainberg

Auf das 0:5 gegen den SCW folgte am Dienstag eine Hainberger Gardinenpredigt von Trainer Oliver Gräbel, der bei seinen Akteuren vor allem Einsatzbereitschaft vermisst hat. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich ihr ein solches Spiel pro Saison gönne. Wenn die Spieler mehr davon abliefern, ziehe ich ihnen die Ohren lang.“ Die verheerende Personalsituation nehme er mittlerweile mit Humor. „Das war auch nicht der Grund für die Niederlage.“ Gegen Nörten müsse er fünf- bis sechsmal umbauen, Deggim und Maas sind wieder einsatzbereit. Der SSV sei „ein guter Aufsteiger“ und zu Hause „eine Macht“, warnt Gräbel, der sich noch gut an den „kuriosen“ 5:4-Erfolg im Hinspiel erinnern kann. „Da haben wir nur mit viel Glück gewonnen.“

Von Eduard Warda

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