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Fußball vor Ort JSG Höhbernsee erspielt den Vizetitel
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17:50 06.03.2012
Niederlage: Florian Henne (l.) verliert mit der JSG Eintracht 1:2 gegen den Nikolausberger SC.
Niederlage: Florian Henne (l.) verliert mit der JSG Eintracht 1:2 gegen den Nikolausberger SC. Quelle: Pförtner
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Eichsfeld

Höhbernsee startete mit einem 2:0-Erfolg über den SC Dransfeld ins Turnier: Von Beginn an spielte die JSG taktisch sehr überlegt und ließ so kaum Gefahr vor dem Tor von Niklas Wüstefeld aufkommen. Im zweiten Spiel unterlag die Eintracht jedoch dem Nikolausberger SC, nachdem das Team um Spielführer Florian Soppa eine 1:0-Führung hergeschenkt hatte. Nach einem sicheren 3:1-Sieg gegen Werder Münden kam der Höhepunkt der Endrunde: das Eichsfeldderby zwischen JSG Eintracht HöhBernSee gegen die JSG Pferdeberg. In einer sehr körperbetonten Auseinandersetzung,  in  der  sich beide Mannschaften keinen Raum ließen, nach einem schnellen Konter traf Jeton Morina zum 1:0 für die Jungs vom Pferdeberg. Beide Seiten hatten weitere Chancen, besonders die Pferdeberger die immer wieder am stark parierenden Wüstefeld scheiterten. Eintracht-Coach Artem Konrat gab später zu: „Wir hatten unsere Chancen und hätten sie nutzen müssen, das hat uns den Titel genommen.“

Nun ging es in das Spiel gegen den bereits feststehenden Kreismeister SVG Göttingen: Mit einer überragenden Defensivleistung und einem furiosen Offensivspektakel  bezwang die Eintracht die SVG verdient mit 3:0. Das 1:0 erzielte Ole Schum nach einem schnellen Konter. Nach einem Sololauf legte Schum dann quer zu Robin Freckmann, der das Leder zum 2:0 einnetzte, und für den Endstand sorgte schließlich Florian Henne. Trainer Konrats Fazit fiel zwiespältig aus: „Das Wichtigste ist, dass die Jungs Spaß hatten. Allerdings lag mehr drin und ein Pokalsieg wäre auch möglich gewesen.“

Für die JSG Pferdeberg verlief die Finalrunde weniger glücklich. Nach knappen und unverdienten Niederlagen gegen SVG Göttingen und SC Dransfeld waren allen Chancen auf einen erfolgreichen Turnierverlauf dahin. Hauptfaktoren für diese magere Punktausbeute waren der Mangel an präzisen letzten Pässen und die schlechte Chancenverwertung.

Für den negativen Höhepunkt des Wettbewerbs sorgten die Spieler aus Dransfeld: Nach der Schlusssirene kam es zu einer Rudelbildung mit Spielern des 1. FC Werder Münden. Grund war ein nicht gegebenen Tor, das eine von leider zahlreichen strittigen Entscheidungen des nicht immer fehlerfrei pfeifenden Schiedsrichtergespannes darstellte.

Von Johannes Wollborn