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Fußball vor Ort Kampfstarke Spartaner empfangen Gifhorn
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16:25 30.03.2012
Spielerisch starker Auftritt: Spartas Hadir Zani (rechts) in der Partie gegen Braunschweig.
Spielerisch starker Auftritt: Spartas Hadir Zani (rechts) in der Partie gegen Braunschweig. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Gleichwohl hält André Metenyszyn, Trainer des Drittletzten Sparta, den Viertletzten SVG für „zu stark“, um mit der Abstiegsfrage etwas zu tun zu haben. Metenyszyns Team empfängt am Wochenende den Achten MTV Gifhorn, die Schwarz-Weißen treten beim Fünften MTV Wolfenbüttel an. Beide Partien werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Sparta – MTV Gifhorn. Mit einem 1:0-Erfolg beim damaligen Dritten Eintracht Northeim haben die Rot-Weißen am vergangenen Wochenende Hoffnung im Abstiegskampf gesammelt, wobei Trainer Metenyszyn schon bessere Spiele seines Teams gesehen hat. „Gegen Wolfsburg und über 30 Minuten gegen Braunschweig waren wir spielerisch besser. Dafür waren wir kämpferisch sehr gut, damit kann ich leben“, sagt Metenyszyn und fügt hinzu: „Einen Ball haben wir bis nach Lindau geschossen. Den suchen sie bestimmt immer noch.“

Die Gäste aus Gifhorn schätzt der Sparta-Coach als „technisch stark“ ein. „Das kommt uns einerseits entgegen, andererseits müssen wir mit Kampf dagegen halten.“ Ob Marko Siric mit von der Partie ist, steht noch in den Sternen, ansonsten kann Metenyszyn aus dem Vollen schöpfen. Ein Heimerfolg würde dem Traum vom Klassenverbleib noch einmal Auftrieb verleihen, aber auch so rechnet sich der Trainer der Greitweg-Elf gute Chancen auf den Nichtabstieg aus.

Metenyszyn spekuliert auf 15 Punkte aus den letzten neun Spielen – ginge der Plan auf, hätten die Rot-Weißen das Abstiegsgespenst wahrscheinlich vertrieben. Das Hinspiel in Gifhorn verlor man knapp mit 3:4, doch damit befasst sich der Sparta-Coach erst gar nicht. „Neues Spiel, neues Glück“, sagt er.

MTV Wolfenbüttel – SVG. Knut Nolte, Trainer der Sandweg-Elf, muss erneut seine Defensive umbauen: Mit Norman Walz fällt ein Außenverteidiger aus. Weil bei Micha Alexander kurz vor Ende des Mittwochstrainings die alte Oberschenkelverletzung wieder aufgebrochen ist, muss sich Nolte entscheiden, auf welcher Abwehrseite er die „Allzweckwaffe“ Can Mai einsetzt.

Auf der gegenüberliegenden Seite soll einer der beiden Innenverteidiger Mahsum Orak und Stefan Meyer auflaufen, Philipp Käschel soll weiterhin der zentralen Defensive Sicherheit verleihen. „Er kann Ruhe und Stabilität reinbringen“, sagt Nolte, der auch noch auf einen Einsatz von Abwehrchef Jan Hoffmann hofft. Kevin Müller, Johannes Zerhusen und Simon Stern fallen wie auch Grzegorz Podolczak aus.

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Der MTV, von dem sich die SVG im Hinspiel 1:1 trennte, sei „ein unangenehmer Gegner, körperbetont und robust“, warnt Nolte. Selbstvertrauen zieht der Coach aus dem guten Auftritt beim 1:2 gegen Kästorf. „Das war ein Team, das in die Oberliga aufsteigen will, und wir waren spielerisch besser als die. Das war kein Vergleich zu den Spielen davor“, unterstreicht Nolte, dessen Team nach der Wolfenbüttel-Partie fünf Heimspiele in Folge hat und dabei neben dem Spitzenreiter Wolfsburg auf Vorsfelde, Osterode, Sparta und Calberlah trifft – „Gegner, die gegen den Abstieg spielen und die wir unbedingt schlagen müssen“, sagt der Trainer