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Fußball vor Ort Konstantin Wirth ist der Denker und Lenker beim TSV Nesselröden
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Konstantin Wirth ist der Denker und Lenker beim TSV Nesselröden
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17:24 13.06.2019
Konstantin Wirth (l.) ist mit 40 Prozent der SPORTBUZZER-User zum Helden der Woche gewählt worden. Quelle: Foto: Schneemann
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Eichsfeld

„Er ist ein Original. Leider war er lange Zeit verletzt, ist aber ein wichtiger Bestandteil für das Team und den Verein“, sagt Metenyszyn. Mit dem TSV Nesselröden ist der Grundschullehramtsstudent, der die Universität in Erfurt besucht, am vergangenen Wochenende in die Kreisliga aufgestiegen.

Wirth steuerte beim 7:1-Erfolg gegen den VFL Herzberg vier Treffer bei und bereitete noch ein Tor vor. Durch den Sieg war klar – der TSV steigt auf. „Konz macht viele überraschende Sachen, er ist einfach ein Instinkt-Fußballer“ lobt sein Trainer. Auch Mitspieler Jonas Leineweber, ebenfalls schon einmal als Held der Woche ausgezeichnet, findet nette Worte. „Er ist unser Kreativspieler und der Lenker und Denker im Mittelfeld“, so Leineweber.

Verdiente Auszeichnung

Der 24-Jährige aus Duderstadt ist nicht nur auf dem Platz sehr engagiert, sondern zeigt sich bei den Spielberichten des Verein äußerst kreativ. „Seine Berichte sind immer sehr amüsant – er ist schon ein verrückter Typ, der gern mal das ein oder andere Späßchen macht, aber auch sarkastisch sein kann“, erzählt Leineweber. Sportlich hält Wirth dem SV Werder Bremen die Treue. Seit dem 18. Lebensjahr spielt der Eichsfelder beim TSV Nesselröden. „Es ist eine Auszeichnung für ihn. 14 Treffer sind schon stark, obwohl er sogar noch eine Zeit lang verletzt war“, so Leineweber. Nicht nur aufgrund des Aufstieges soll der Mittelfeldakteuer auch gern mal feiern gehen. „Da ist er gern mit dabei“, berichten seine Mitspieler.

Torwart Lars Nemitz gönnt Wirth den Titel besonders. „Er ist ein Führungsspieler und hat viele wichtige Tore erzielt, aber auch eine Menge vorbereitet.“ Im Studienort Erfurt wohnt der 24-jährige Wirth mit seinem Kumpel Robin Huch, der ebenfalls Lehramt studiert, zusammen. „Mit vier Toren hat er den Titel definitiv verdient. Beim Training prahlt er immer ganz stolz mit seiner Torquote 2,27 aus der Jugendzeit“, so Huch, der berichtet, dass Wirth vor 24 Jahren während eines Griechenlandurlaubs zur Welt gekommen ist.

Eis an der Krämerbrücke

Wirth spielt gern Basketball, aber auch häufig in der Uni-Liga an der thüringischen Hochschule. Die beiden Freunde besuchen in ihrer Freizeit gern einmal die Erfurter Krämerbrücke. „Das gibt es das geilste Eis in Erfurt – zwar teuer, aber gut“ erzählt Huch.

„Ich hab mich natürlich drüber gefreut. Das spiegelt im Prinzip auch die Unterstützung der Nesselröder Zuschauer, die wir das ganze Jahr über erhalten haben, wieder“, freut sich Wirth über seine Auszeichnung. In der kommenden Saison geht der Student in der Kreisliga erneut auf Torejagd.

Von Jan-Philipp Brömsen

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