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Fußball vor Ort Kreisliga: Grün-Weiß Hagenberg reist zum Topspiel nach Seulingen
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Kreisliga: Grün-Weiß Hagenberg reist zum Topspiel nach Seulingen
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18:36 18.09.2014
Haben schwierige Aufgaben zu bewältigen: Lindenbergs Oliver Waas (M.) sowie die Hagenberger Philipp Hartmann (l.) und Wladimir Honstein. Quelle: CR
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Göttingen

Da die Kabinen und Duschen der Hagenbergschule derzeit renoviert werden, müssen die Grün-Weißen noch bis zum nächsten Spieltag in der Fremde antreten. Anscheinend eine Lappalie, denn vom Siegen hat dies die Mannschaft von Trainer Oliver Gräbel bislang nicht abgehalten. Und wenn es nach Teammanager Jan Steiger geht, bleibt das auch im Eichsfeld so.

„Das wird ein ganz schwieriges Spiel, in das wir mit Respekt, aber ohne Angst gehen“, sagt Steiger. Was das in Teilen von ihm zusammengestellte Team in der bisherigen Saison gezeigt hat, imponiert ihm. Im Angriff verfüge Gräbel mit den gestandenen Größen Özgur „Opa“ Bilge, Viktor Gerliz, Alex Stehl und Grzegorz Podolczak über echte Waffen.

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Lediglich in puncto Chancenverwertung und Konzentration wünscht sich Steiger eine Steigerung: „Nach meinem Geschmack kassieren wir ein paar Gegentore zu viel, die aus individuellen Fehlern resultieren.“

Dem Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger misst der umtriebige Manager eine hohe Bedeutung bei. Allerdings sei es fatal, den Fokus einzig auf TSV-Star Özkan Beyazit zu legen. „Das wäre leider zu einfach. Es ist eine Riesensache für uns, gegen so einen tollen Spieler wie Ötze anzutreten, aber seinen Bruder Ercan und Marius Münter müssen wir ebenso im Auge behalten“, so Steiger.

„Das ist ein ganz fieses Jahr für uns"

An den Aufstieg verschwende bei Hagenberg aktuell noch niemand Gedanken. „Wir tun gut daran, uns nicht unter Druck zu setzen und weiter mit Spaß zu spielen.“

Mit dem Aufstieg nichts zu tun hat der SC Hainberg II. Im Gegenteil: Die punktlose Elf von Trainer Christian Dreher muss aufpassen, nicht frühzeitig den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Kein einfaches Unterfangen, denn der Kader des SC ist arg dezimiert. „Das ist ein ganz fieses Jahr für uns. Ich muss ständig Akteure aus der dritten, vierten und fünften Mannschaft einsetzen“, klagt Dreher.

38 Spieler habe er in dieser Saison einschließlich Pokal bereits auf den Platz geschickt. Gegen Aufsteiger SC Rosdorf, ebenfalls ein Kellerkind, ist kein Ende der Misere in Sicht. „Mir fehlen erneut zahlreiche Spieler, und Rosdorf ist besser als der zwölfte Tabellenplatz vermuten lässt. Aufgeben werden wir aber nicht“, versichert Dreher.

Spieltermine: Freitag, 18 Uhr: SC EichsfeldFC Lindenberg-Adelebsen, Sonntag, 15 Uhr: SVG II – Türkgücü Münden,  TSV Seulingen – GW Hagenberg, RSV 05 – SV Seeburg, SG RhumeTSV Groß Schneen, SV Groß Ellershausen/Hetjershausen – DSC Dransfeld, 17 Uhr: SC Hainberg II – SC Rosdorf.

Von Rupert Fabig

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