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Fußball vor Ort Landesliga: SVG Göttingen empfängt den Tabellenneunten Gitter
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Landesliga: SVG Göttingen empfängt den Tabellenneunten Gitter
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21:52 31.10.2013
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Laut Thorsten Tunkel, Fußball-Abteilungsleiter der SVG, geht es trotz der zum Teil hohen Heimerfolge in der jüngeren Vergangenheit nicht darum, wie hoch der Sieg ausfällt, sondern lediglich dass er gelingt: „Ein 1:0 würde mir schon reichen.“

Gitter, das gut aus den Startlöchern gekommen ist, in den vergangenen Partien aber etwas geschwächelt hat, sei eine unangenehme Mannschaft, wie die SVG in der vergangenen Saison auf eigenem Platz erfahren musste. „Da haben wir eine Chance nach der anderen vergeben und konnten dann froh sein, dass wir noch 2:2 gespielt haben“, erinnert sich Tunkel.

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Bis auf die Langzeitverletzten René Illner (Bänderanriss) und Florian Philipp (Fuß) seien alle Spieler an Bord – mit einer kleinen Einschränkung: Micha Alexander hat sich leicht am Sprunggelenk verletzt, ist aber wohl einsatzbereit, und Jannik Psotta sowie Tomas Zekas plagen sich mit einer Erkältung herum.

In der Tabelle manifestiert sich seit den vergangenen Wochen ein Zweikampf um den Titel zwischen Northeim und der SVG – die Schwarz-Weißen haben als Zweiter bereits einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Dritten Wolfenbüttel. Den MTV wollen aber weder Tunkel noch Trainer Knut Nolte vorzeitig abschreiben.

„Ich sehe die Wolfenbütteler noch dabei, denn die Saison ist noch lang“, sagt Nolte. „Vom Kader her haben sie die Qualität, noch ranzukommen“, unterstreicht Tunkel, der hofft, dass die SVG vor der Winterpause noch so viele Spiele absolviert wie möglich. „Wolfenbüttel wird in der Pause sicherlich das eine oder andere auf dem Spielermarkt tun.“ Dass eine andere Mannschaft noch mitmischen kann, glaubt Tunkel indes nicht.

Doch zunächst einmal gilt die Konzentration der Heimpartie gegen Gitter am Sonntag. „Das ist eine Mannschaft, die defensiv spielt und selbst in der Schlussphase nicht viele Tore kassiert“, sagt Tunkel. Der Abteilungsleiter hofft, dass die mittlerweile verwöhnten SVG-Zuschauer auch mal mit einem 1:0 zufrieden sind. Tunkel wäre sehr zufrieden.

Von Eduard Warda