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Fußball vor Ort Landesliga: TSV Landolfshausen empfängt Vorsfelde
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Landesliga: TSV Landolfshausen empfängt Vorsfelde
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23:18 12.09.2014
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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TSV LandolfshausenSSV Vorsfelde. „Uneingeschränkt ja“, antwortet TSV-Trainer Ingo Müller auf die Frage, ob die Moral seiner Elf trotz der vier Auftaktpleiten intakt sei. „Es war zu erwarten, dass die ersten Gegner über unserem Niveau sind“, erläutert Müller. Außerdem brauche es Zeit, bis das neu formierte Zentrum eingespielt sei.

„Vergangene Saison haben dort mit Malte Hegeler, Steffen Köhne und Björn Zöpfgen drei überragende Leute gespielt“, so Müller. Köhne hat inzwischen aufgehört, Hegeler ist seit April verletzt, und Zöpfgen kehrt – ebenso wie Dennis Schulze – erst morgen in den Kader zurück und verstärken den TSV.

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„Das Trio zu ersetzen, ist enorm schwierig“, betont Müller. Zudem haben Kleinigkeiten im Abwehrverhalten den Aufsteiger bisher um die Punkte gebracht: „Gegen Ölper und Acosta hatten wir die Hand am Punkt, aber mal verlieren wir den Ball, mal klären wir nicht richtig.“

Hektik bleibt für Müller dennoch ein Fremdwort. „Die Konkurrenten, die auf unserem Level angesiedelt sind, kommen erst in vier Spielen“, sagt der Coach gelassen. Das ungeschlagene Vorsfelde, das ein Spiel weniger absolviert hat, sei vermutlich eine Nummer zu groß. Die Wolfsburger Vorstädter sind dafür bekannt, dass sie rustikal auftreten und unangenehm zu spielen sind. Ungewiss sind die Einsätze von Mahsum Orak und Moritz Jünemann, die beide über Knöchelprobleme klagen.

SVG – BSC Acosta. Mit einem Heimsieg will der Titelkandidat zum Sprung an die Tabellenspitze ansetzen. Die Chancen gegen die Braunschweiger stehen nicht schlecht, mutmaßt Abteilungsleiter Thorsten Tunkel: „Die müssten uns liegen, weil sie mitspielen.

Das kommt sehr gelegen, weil wir in den beiden vergangenen Spielen überragenden Fußball gespielt haben.“ Acosta schätzt er als mittelmäßiges Team ein. Es ist jung und fußballerisch gut ausgebildet. Ein Kontrahent, gegen den die Ausfälle von Josu Vicuna (Heimaturlaub in Spanien) und Martin Schiller, der mit einem Haarriss im großen Zeh die gesamte Vorrunde ausfällt, nicht zu schwer wiegen.

„Dafür ist unser Kader tief genug. Das hat man im vorigen Spiel gesehen, in dem Laurenz Strassemeyer den kranken Micha Alexander perfekt ersetzt hat“, sagt Tunkel. Besonders freut den Abteilungsleiter, dass die Abwehr zum Prunkstück geworden ist. Nur zwei Gegentore hat die SVG kassiert, in Petershütte am Mittwoch keine Chance zugelassen.

„Nachdem wir in den letzten Jahren offensiv top waren, haben wir das Hauptaugenmerk nun auf die Defensive gelegt und vier Verteidiger verpflichtet. Diese Maßnahme hat gefruchtet“, berichtet Tunkel. Im Angriff erarbeite sich die SVG Chancen en masse. Einzige Kritik: „Oft fehlt die Kaltschnäuzigkeit.“ Die will der Dritte gegen Acosta beweisen.

Von Rupert Fabig