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Fußball vor Ort Landolfshausen will den Tabellenführer ärgern
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Landolfshausen will den Tabellenführer ärgern
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16:35 25.05.2018
Der TSV Landolfshausen (rote Trikots) und der SC Hainberg (weiße Trikots) wollen zum Saisonende nicht nachlassen. Quelle: Helge Schneemann
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„Letztes Jahr haben wir gewonnen, das wollen wir versuchen zu wiederholen“, sagt TSV-Coach Michael Kreter. Dafür wolle man den Schwung aus den beiden jüngsten Heimspielen mitnehmen. Aber, so Kreter: „Einige Spieler sind angeschlagen – komischerweise mit Atemwegsinfektionen.“ Allgemein werde es „personell dünner. Aber wir kriegen schon eine schlagkräftige Truppe aufs Feld“, verspricht der Coach.

Die für Sonntag angekündigten hohen Temperaturen dürften keine Ausrede sein. „Damit müssen ja beide Teams zurechtkommen“, sagt Kreter. Wobei Landolfshausen natürlich mehr als Wolfenbüttel über den Kampf ins Spiel kommen müsse.

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Beim FC Grone haben sich die Verantwortlichen mit dem Abstieg bereits abgefunden, obwohl der Klassenerhalt rechnerisch immer noch möglich, aber doch mehr als unwahrscheinlich ist. „Wir beschäftigen uns damit nicht“, sagt denn auch FC-Trainer Jelle Brinkwerth. „Daher kann uns der Abstieg auch nicht mehr schocken, sollte er am Sonntag nach dem Spiel feststehen.“ Für ihn gehe es eher darum, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und gute Spiele abzuliefern. Gegen den wiedererstarkten Tabellenfünften Kästorf dürfte ein Sieg allerdings schwierig werden. Zuletzt besiegten die Gäste den Goslarer SC mit 7:0.

Marc Zimmermann und der SCW Göttingen rechnen sich im Auswärtsspiel gegen Goslar durchaus Chancen aus, auch wenn das Hinspiel mit 5:0 klar an das Team aus dem Harz ging. Zuletzt musste Goslar allerdings eine 0:7-Klatsche gegen Kästorf hinnehmen. Und die Göttinger geben sich durchaus selbstbewusst: „Wir sind das viertbeste Team der Rückrunde, und das wollen wir auch bleiben“, betont Zimmermann.

Der SC Hainberg muss unterdessen immer mehr Ausfälle verkraften. Dennoch will Trainer Dennis Erkner beim TSV Hillerse punkten. „Wir wollen schließlich Vierter werden“, sagt Erkner, der sich aber nicht selbst aufstellen will, obwohl er im Training zuletzt durchaus mal mitgekickt hat. „Das wäre ziemlich peinlich“, erklärt der Coach. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Von Andreas Fuhrmann