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Fußball vor Ort Nach 2:1-Sieg: Glücklich, aber „regelrecht tot“
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Nach 2:1-Sieg: Glücklich, aber „regelrecht tot“
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20:01 24.09.2012
Szene aus dem Ghana-Spiel: Pauline Bremer im Einsatz.
Szene aus dem Ghana-Spiel: Pauline Bremer im Einsatz. Quelle: Getty Images
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Baku

Deutschland belegt damit nach dem ersten Spieltag der Vorrundengruppe D hinter China den zweiten Platz. Im zweiten Gruppenspiel sind am morgigen Mittwoch die Chinesinnen Gegner, in der letzten Partie der Vorrunde treffen die Deutschen dann am Sonntag um 13.45 Uhr auf Uruguay, das China mit 0:4 unterlag.

Bremer und Co. litten gegen Ghana vor allem unter den hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad. Ihre Tochter habe ihr via Facebook geschrieben, dass sie regelrecht tot sei, berichtet Paulines Mutter Mareike Bremer. Doch wie bereits im EM-Finale in der Schweiz, als es ähnlich warm war, ging die DFB-Elf als Sieger vom Platz und die Göttingerin spielte durch.

Bremer, die vom internationalen Fußballverband Fifa neben Torhüterin Merle Frohms und Mannschaftsführerin Sara Däbritz zu den deutschen Stars gezählt wird, traf in der 19. Minute zum vorentscheidenden 2:0. Zuvor hatte Däbritz Stürmerin Venus El-Kassem in Szene gesetzt. Deren Kopfball konnte Ghanas Schlussfrau nur noch vor die Füße von Viven Beil abklatschen, die zur Führung traf (13.).

Ghana erwischt besseren Start ins Spiel

Dabei hatte Ghana den besseren Start ins Spiel erwischt. Ein Kopfball von Priscilla Okyere strich knapp am Tor vorbei, und Fatima Alhassan scheiterte an Frohms. Kurz vor und kurz nach der Pause hatte Jane Ayieyam den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Laadi Issaka scheiterte an der deutschen Schlussfrau, einen Freistoß von Sherifatu Sumaila lenkte Frohms über die Latte. Nur noch Ayieyam gelang ein Treffer (80.).

„Wir waren effektiver, haben unsere beiden Torchancen genutzt. Am Ende haben wir nicht sehr gut gespielt, wir können das viel besser“, sagte Bundestrainerin Anouschka Bernhard, die auch der Zimmerkameradin von Bremer, Johanna Tietge, 90 Minuten Einsatzzeit gewährte. Während Bremer für Turbine Potsdam spielt, läuft Tietge wie auch Frohms für den VfL Wolfsburg auf.

Das „nächste Familientreffen der Generationen“ (Mareike Bremer) auf dem Sofa in Göttingen findet morgen um 17 Uhr statt, wenn die Partie gegen China im TV übertragen wird. Dabei dürfte es bereits um den Gruppensieg gehen. Bremer will in Aserbaidschan „viele Einsätze absolvieren und viele Erfahrungen sammeln“. Sie ist auf dem besten Weg dahin.
Die Spiele des deutschen Teams überträgt Eurosport live.

Von Eduard Warda

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