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Fußball vor Ort Nach Trainerwechsel: Eintracht Northeim punktet beim Tabellenführer
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Nach Trainerwechsel: Eintracht Northeim punktet beim Tabellenführer
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15:38 09.03.2020
Julian Krazert (am Ball) erzielte beim 1:1-Remis von Eintracht Northeim im Hildesheim den frühen Führungstreffer. Quelle: Helge Schneemann
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Northeim

Das Ergebnis kam schon wenig überraschend: Eine Woche nach bitteren 1:3-Heimpleite in der Fußball-Oberliga hat der FC Eintracht Northeim dem Tabellenführer VfV Hildesheim ein 1:1-Remis abgetrotzt. Den Treffer für die Rhumestädter erzielte der Ex-Weender Julian Kratzert.

„Ich wäre auch mit einem guten Spiel und einer Niederlage zufrieden gewesen“, sagte der neue Eintracht-Trainer Nils Reutter. Der Ligaprimus aus Hildesheim hatte in den bisherigen zehn Heimspielen nicht einen einzigen Punkt abgegeben – jetzt kam die Partie gegen Northeim. Vor eine stattlichen Kulisse von mehr als 1300 Zuschauern schockte Julian Kratzert die Gastgeber mit einem Abstauber nach einer Ecke bereits nach drei Minuten. „Das Team hat funktioniert – vor allem Spieler, die zuletzt eher wenig Einsätze hatten“, so Reutter, der betonte, dass der tiefe und seifige Untergrund im VFV-Stadion den Northeimern in die Karten gespielt habe.

Nach 21. Minuten glichen die Gastgeber durch Benedict Plaschke aus und liefen fortan in Richtung Eintracht-Tor an. Die Defensive um Raoul Fricke stand jedoch sicher und ließ nur wenige gefährliche Aktionen zu. Die Reutter-Elf trat quasi mit einer U23-Mannschaft an. Neben dem gesperrten Fiolka fehlten auch Kapitän Christian Horst und Thorben Rudolph im Aufgebot. „Die Spieler, die ich dabei hatte, haben sich in den zwei Einheiten empfohlen. Sicherlich könnte der angekündigte Umbruch auch früher stattfindet“, verrät der neue Cheftrainer. In der Partie in Hildesheim erkämpfte sich die Eintracht bis in die Nachspielzeit ein Remis, das aufgrund der Einstellung nicht einmal unverdient war.

„Ich gehe optimistisch in die kommenden Aufgaben. Es wird aber auch Gegner geben, wo wir wieder das Spiel machen müssen“, ergänzt Reutter.

Von Jan-Philipp Brömsen